41-Jährige stürzt schwer nach Faschingsumzug

20.02.2012   Ort: Trossenfurt     Fränkischer Tag

Unglücksfall Im Zusammenhang mit den Umzügen am Faschingssonntag sind in Trossenfurt im Landkreis Haßberge eine Frau lebensgefährlich und in Aschaffenburg ein Mann mittelschwer verletzt worden.


Tausende Zuschauer zog der Gaudiwurm in Trossenfurt/Tretzendorf am Faschingsonntag an. Nach dem Ende des Umzugs, gegen 16 Uhr, wurde eine 41-Jährige bei einem Sturz von einem Motivwagen lebensgefährlich am Kopf verletzt. Sie wurde per Hubschrauber in die Klinik gebracht. Foto: sw
Das meldet das Polizeipräsidium in Würzburg. Die 41-Jährige aus Oberfranken war nach Beendigung des Faschingsumzuges von einem Motivwagen gestützt.

Der schlimmste Vorfall war der in der unterfränkischen Steigerwaldgemeinde Trossenfurt. Während es bei dem eigentlichen Umzug keinerlei Vorfälle gab, kam es kurz nach Beendigung gegen 16 Uhr zu einem schweren Unfall, wie der Pressesprecher des Polizeipräsidiums, Karl-Heinz Schmitt, berichtet. Die Frau aus Oberfranken, die den Umzug auf einem von Privatleuten organisierten Wagen mitgemacht hatte, war nach dem Ende noch einmal auf den Motivwagen gestiegen, weil sie dort ihre Handtasche vergessen hatte. Dabei fiel die 41-Jährige aus unbekanntem Grund über die Holzbrüstung gut zwei Meter in die Tiefe.

Nicht mehr ansprechbar


Nach Zeugenaussagen schlug die Frau seitlich mit dem Kopf und der Schulter auf der Straße auf. Die Geschädigte war in der Folge nicht mehr ansprechbar. Nach einer ersten ärztlichen Versorgung durch einen Notarzt vor Ort wurde die Frau mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen per Hubschrauber in eine Klinik nach Bamberg geflogen. Was letztendlich zu dem Sturz der 41-Jährigen geführt hat, ist Gegenstand der Ermittlungen, die von der Polizeiinspektion Haßfurt geführt werden.

Ordner verletzt


Glimpflicher war zuvor ein Zwischenfall in Aschaffenburg verlaufen. Dort musste der Faschingsumzug wenige Minuten nach 15 Uhr in der Erthalstraße wegen Zugstockungen anhalten und einige Zeit stehen bleiben. An den Umzugsfahrzeugen befanden sich jeweils vier Ordnungskräfte zur Absicherung.
Während der Standzeit stellte sich einer der Ordner an dem Wagen des Obernauer Karnevalsvereins vorne links zwischen Traktor und Anhänger. Der 17-Jährige war nach eigenen Angaben durch eine Unterhaltung mit einem Zuschauer abgelenkt. Aus diesem Grund bekam der Jugendliche dann auch nicht mit, dass sich der Zug wieder in Bewegung setzte. Als der Traktor anfuhr, wurde der junge Mann an der vorderen Aufbauwand erfasst und im Beinbereich von einem Anhängerrad überrollt. Der 17-Jährige wurde von einem Rettungsfahrzeug in en Aschaffenburger Krankenhaus gebracht. Zunächst waren schwere Beinverletzungen vermutet worden. Inzwischen gibt es Erkenntnisse, dass der Jugendliche eventuell mit Quetschungen und starken Prellungen davon gekommen ist.
Von dem übrigen Faschingstreiben in Unterfranken wurden keine größeren Vorfälle bekannt. Gleichwohl hatte die vielen Polizeibeamten, die an diesem Tag eigens eingesetzt waren, einiges mit alkoholisierten Besuchern und mit der einen oder anderen Schlägerei zu tun.


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Kommentare

 
6  Kommentare  
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Durchblicker - 20.02.2012 10:49    (0)   
 

@Redaktion
Hier sollte es, allgemein wie bei schweren Unfällen, KEINE Kommentarfunktion geben.
Danke.

Domreiter - 21.02.2012 08:15    (0)   
 

Entweder oder ...
@ Durchblicker

ich finde diese Haltung reichlich selektiv. Entweder schwanger oder nicht schwanger.

Aber zu Ihrer Beruhigung: Falls Sie es schon bemerkt haben sollten: Die Redaktion "erlaubt" sich diesen "Freiheitsgrad" bereits seit geraumer Zeit eben bei ganz bestimmten Artikeln.

Interessiert an einem ECHTEN Meinungsaustausch mit Gleichgesinnten? Termin vermutlich Anfang März. Wenn Sie mit Gleichgesinnten Kontakt aufnehmen wollen, dann besuchen Sie hier die Anleitung, wie das gehen kann: http://youtu.be/Ojuk62ICQQk

Gruß Domreiter

Volltreffer - 20.02.2012 10:51    (0)   
 

Ich dachte,
Sie wollen Roths Geisteblitze haben?

Durchblicker - 20.02.2012 10:54    (0)   
 

Lieber Volltreffer,
Meister Roth finde ich grundsätzlich amüsant;
aber nicht bei solchen Unfallberichten. Das gehört sich einfach nicht, oder ?

BamBrux - 21.02.2012 08:31    (0)   
 

amüsant
fand ich das nur eine Zeit lang, mittlerweile ist es nur noch stumpfsinnig und störend. Andererseits denke ich mir, vielleicht hatte er/sie ja eine schlechte Kindheit, ist traumatisiert und................................................................ grinsen grinsen zwinkern zwinkern zwinkern

Roth - 20.02.2012 10:07    (0)   
 

Unglücksfälle lassen sich beim Faschingstreiben ...
... leider nicht vermeiden. Gute Besserung kann man insbesondere der lebensgefährlich verletzten Frau nur wünschen.

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