Tanzvergnügen beim Knetzgauer Caritasball
06.02.2012
Ort: Knetzgau Von: Christiane Reuther ![]()
Caritasball Die eisigen Temperaturen spürten die in festliche Roben und feinen Pumps gekleideten Damen höchstens auf den paar Metern zum Eingang der Franz-Hofmann-Halle. Drinnen ging es heiß her beim traditionellen Caritasball.

Kubanische Fröhlichkeit vermittelte die Showtanzeinlage der Schweinfurter Tanzschule Pelzer beim Caritasball in Knetzgau. Foto: cr
Bei guter Live-Musik, kulinarischen Leckerbissen sowie einer Tombola genossen die Gäste einen entspannten Abend. Das Glanzlicht war die faszinierende Mitternachtsshow der Volkshochschul-Bauchtanzgruppe "Sharifa". Sie verbreitete einen Zauber wie aus Tausend und einer Nacht. Die Showeinlagen der Tanzschule Pelzer strotzten nur so vor kubanischer Fröhlichkeit, und die Burschen der Breakdance-Gruppe der Ballettschule "On Point" zeigten eine beeindruckende Gelenkigkeit, die die Tanzenden direkt inspirierte.
"Schön, dass es einmal im Jahr so eine Tanzveranstaltung gibt, an der jeder ohne Parteizugehörigkeit teilnehmen kann", freute sich Hedwig Krumscheid. Die Lehrerin aus Haßfurt konnte sich noch gut an die Anfangszeiten des Wohltätigkeitsballs im Göllersaal in Zeil erinnern. "Die hervorragende Band lädt pausenlos zum Tanz ein", sprach Ehemann Klaus den Musikern der Showband "Andorras" ein dickes Lob aus. Lobesworte hatte auch Johannes Simon, Vorsitzender des Caritasverbandes Haßberge.
Um den Wohltätigkeitsball entspannt zu genießen - dessen Erlös stellt jährlich einen wichtigen Beitrag für Hilfsmöglichkeiten dar - bedarf es vieler ehrenamtlicher Helfer. Dazu gehört die Familie Kleinhenz aus Knetzgau.
In der dritten Generation
Quasi als "Inventar der Franz-Hofmann-Halle" sorgen aus dem Hause Kleinhenz von den Großeltern Amanda und Franz über die Eltern Gabriele und Gerhard auch schon die dritte Generation mit den Enkelkindern Daniel, Lisa und Eva an der Garderobe für einen reibungslosen Ablauf. "Wir verstauen den Wechsel der Bereifung", erzählt Gerhard Kleinhenz schmunzelnd, der schon viele Jahre den Dienst als Garderobenmann ehrenamtlich versieht. Bei den frostigen Temperaturen müssen nicht nur Mäntel und Schals sondern auch Schuhe für die kalte Jahreszeit verstaut werden. Nach dem Ansturm zwischen sieben und acht Uhr und dann zum Nachhauseweg ab Mitternacht bleibt der Familie Kleinhenz Zeit, die Tanzpärchen in ihrer schicken Garderobe zu bewundern. Da werden dann schon mal weit nach Mitternacht auch die letzten Mäntel in die Halle getragen, verrät Gerhard Kleinhenz, dem der "Spaß an der Freud" anzusehen ist.
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