Die Steubenparade ist der Höhepunkt
21.09.2009
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USA-Reise Mit der Teilnahme an der weltberühmten Steubenparade mitten durch New York erreichte die USA-Reise des Blasorchesters Ebern ihren absoluten Höhepunkt. Reisebegleiter Berthold Schineller sandte per E-Mail exklusiv aktuelle Bilder von diesem Ereignis.
Die Parade ist eines der größten Ereignisse im deutsch-amerikanischen Festkalender. Sie wurde 1957 von deutsch-stämmigen Amerikanern gegründet. Diese wollten die Traditionen ihrer Heimat aufrechterhalten, und das Blasorchester Ebern hilft dabei.
Die Deutsch-Amerikaner sind bis heute die größte Einwanderergruppe in den USA. Etwa 25 Prozent aller US-Amerikaner sind deutscher Herkunft oder Abstammung. Allein in New York City leben etwa 500.000 Deutschstämmige. Einen weiteren Höhepunkt erlebte die Reisegruppe auf dem Empire State Building, mit 448 lange Zeit das höchste Gebäude der Welt und bis heute der höchste Wolkenkratzer in New York.
Bereits am Vorabend der Steubenparade wurde das Blasorchester Ebern zusammen mit 26 anderen deutschen und einer österreichischen Teilnehmergruppe von zwei Stadtministern offiziell begrüßt. Die Musiker aus dem Baunachgrund durften zu Beginn die deutsche und die amerikanische Nationalhymne spielen. Die Gruppen erhielten eine von New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg unterzeichnete Dankesurkunde und eine Gedenkmünze. Für das Blasorchester Ebern wiederum überreichten Dirigent Werner Höhn und Vorsitzender Theo Lerche einen Wimpel. Zu dem Gedenktag selbst gehörte auch der Besuch der Steuben-Messe in der „Cathedral of Saint Patrick“, die der New Yorker Erzbischof Thimothy M. Dolan hielt.
Bei dem Besuch in New York wurden natürlich auch die zahlreichen Sehenswürdigkeiten dieser Metropole erkundet. Eine Station war der Ground Zero mit der St. Paul\'s Chapel, die beim Einsturz der beiden Türme des World Trade Center am 11. September 2001 unversehrt geblieben war und den Rettungskräften als Ort zum Ausruhen gedient hatte. Ein Abstecher nach Manhatten mit Bummel über den Times Square durfte ebenso wenig fehlen wie das Empire State Building mit seiner Aussichtsplattform oder das Rockefeller Center. Ein besonderes Erlebnis war eine abendliche Bootsfahrt um das wunderschön erleuchtete Manhattan mit seiner eindrucksvollen Skyline, unter anderem vorbei an der Freiheitsstatue. Das Empire State Building – das höchste Gebäude in New York – wurde am Vorabend zur Steubenparade in den deutschen Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold angestrahlt.
Zu Beginn seiner Reise hatte das Blasorchester wie berichtet die Stadt Utica im Staat New York angesteuert, war dann zu den Niagarafällen und nach Toronto gefahren. Von dort ging es am Dienstag nach Washington. Nach einer Tagesreise im Bus war die Erkundung der US-Hauptstadt eine willkommene Abwechslung. Der Arlington Friedhof für Kriegsopfer und deren Angehörige, auf dem auch der ermordete Präsident John F. Kennedy und dessen Frau Jacqueline Kennedy Onassis begraben sind, das Vietnam Veteran Memorial und natürlich das Weiße Haus gehörten zum Besichtigungsprogramm. Auf dem Weg nach New York wurde ein Zwischenstopp in Philadelphia eingelegt, wo die Reisegruppe die Indipendence Hall und die berühmte Freiheitsglocke besuchte.
Das musikalische Programm dieser Reise umfasste neben der Teilnahme an der Steubenparade mehrere größere Auftritte und Standkonzerte, unter anderem wie berichtet an den Niagarafällen. Ähnlich wie beim Auftakt in Utica wurde das Abschlusskonzert am Samstagabend in Clarke unweit von New York in einem deutschen Club – einem der größten in Amerika – gegeben.
Mit vielen Eindrücken im Gepäck kehrt das Blasorchester Ebern am Montag von seiner Amerikareise zurück.
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