Sie sind mal langsam und mal schnell
25.08.2011
Ort: Kreis Forchheim ![]()
Tempogefühl Beim Fränkische-Schweiz-Marathon am 4. September kommen 14 Zug- und Bremsläufer zum Einsatz. Die haben ganz spezielle Aufgaben.

In meinem Fall war es mein guter Lauffreund Jörg Kornfeld (bekannter Forchheimer Läufer), der mich bereits für den 1. Fränkische-Schweiz-Marathon empfahl. Da ich schon 200 Marathons hinter mir habe und viele Läufer kenne, habe ich in den zehn Jahren viele meiner Lauffreunde mit Zugläufertalent nach Forchheim mitgebracht.
Ein Zugläufer braucht viel Marathon-Erfahrung, muss konstant laufen können wie ein Tempomat im Auto, sollte mindestens 30 Minuten schneller können als die Zeit, die auf seinem T-Shirt als Zielzeit steht und muss bereit sein, die Verantwortung für die in vollstem Vertrauen hinterher kommenden Läufer zu übernehmen. Man sollte unterhaltsam sein, ab und zu etwas plaudern (zu zweit geht das besser), das lenkt die Läufer ab und beruhigt. Wir sind auch deswegen immer ein Zweier-Zugläufer-Team, damit einer zurückfallende Läufer (z.B. an Getränkestellen) langsam wieder heranführen kann.
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