Narren brannten ein Feuerwerk guter Laune ab
06.02.2012
Ort: Neunkirchen am Brand ![]()
Prunksitzung Einmal mehr trat der Neunkirchner Carneval Verein (NCV) mit seiner ersten von drei Prunksitzung den Beweis an, dass sich der fränkische Fasching keinesfalls hinter dem rheinischen Karneval verstecken muss. Die Aktiven brannten ein närrisches Brillantfeuerwerk der Spitzenklasse ab.
Schon seit Jahren führt der NCV im Frühjahr eine Sichtung für den Gardenachwuchs durch, zu dem jedes Mal zahlreiche Mädchen kommen, die Spaß an der Bewegung und am gemeinschaftlichen Miteinander im Carneval Verein haben. So kommt es, dass der NCV mit Madeleine Kugler (24), Jaqueline Fischer (18), Nina Fischer (13) und dem Nachwuchstalent Merle Prechtl (8) gleich vier voll ausgebildete Tanzmariechen in seinen Reihen hat.
In der Bütt überzeugten Walter Dohn und Andrea Derfuß als propper anzusehende Kleinkinder, die ihre frühkindlichen Erkenntnisse nach dem Motto "Da fand bei uns eine Tupperparty statt, bei der unsere Mamas ihre Dosen zeugten" austauschten. Laura Grau und Lea Krug überzeugten in der Jugendbütt.
Eine Familie macht Spaß
Auch die Familie Polster hatte wieder einiges einstudiert, um die Lachmuskeln der Zuhörer zu strapazieren. So traten zunächst in einer familiären Co-Produktion Mama Sabine und ihre Tochter Sabrina auf, die sich beim Verschönern der Wohnung versuchen wollten und dabei viel Witziges von Papa, dem Heimwerker, zu erzählen wussten. Den Familienreigen machte Papa Martin komplett, der längst zu den festen Größen im NCV gehört und sich in diesem Jahr als Faschingsdoktor über die Auswirkungen der Faschingszeit in Neunkirchen aus ärztlicher Sicht ausließ.
"Als sich meine Sabine damals vor neun Jahren beim Weiberfasching überreden ließ, sich doch einmal an einer Büttenrede zu versuchen und auf Anhieb Erfolg hatte", wie sich das heute 44-jährige NCV-Urgestein erinnert, "bekam auch ich Lust auf närrische Reden und erlebte mit dem Sketch "Die Playbackshow" eine gelungene Premiere." Dass auch die beiden Töchter Vanessa (17) und Sabrina (15) vom närrischen Virus befallen wurden, passte so richtig in die Familie Polster, wie Mama Sabine ergänzend betonte. "Während unsere Große jetzt nach Jahren in der Faschingsgarde aus beruflichen Gründen ausscheiden musste, musste Sabrina wegen Problemen mit ihren Knien dem Gardetanz abschwören und wollte dann vor drei Jahren auch in die Bütt, wo sie seitdem zusammen mit ihrer Mama auftritt”.
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