Im Kampf gegen die Uhr
08.02.2012
Ort: Forchheim Von: Alexander Hitschfel ![]()
Rhetorik Bei der "1. Pecha-Kucha-Nacht" hatten die elf Teilnehmer jeweils sechs Minuten und 40 Sekunden Zeit, um ihre Unternehmen vorzustellen. Augrund der guten Resonanz wollen die Veranstalter im Oktober eine "2. Pecha-Kucha-Nacht" geplant.
Bei einer sogenannten "Pecha-Kucha-Nacht" treffen frische Ideen und kreative Köpfe auf interessierte Unternehmer und potenzielle Geschäftspartner - ein Forum, um sich miteinander auszutauschen und inspirieren zu lassen. Jetzt hat die "Pecha-Kucha"-Idee in Forchheim Premiere gefeiert.
Die Sache mit dem Kino im Kopf
Die elf Teilnehmer hatte für ihre jeweils 20 Präsentationsfolien insgesamt sechs Minuten und vierzig Sekunden Zeit. Zeit, die sie dafür nutzen mussten, sich und ihr Unternehmen möglichst eindrucksvoll vorzustellen.
Erschwert wurde dieses Unterfangen durch den Umstand, dass die Folien sich in einem Abstand von jeweils 20 Sekunden überlagerten. "Man muss sich diese Art von Präsentation antrainieren", sagte Albrecht nach seiner Präsentation. Insbesondere sein Zeitgefühl habe er zu trainieren versucht. Anderenfalls drohen sich die Teilnehmer einer "Pecha-Kucha"-Veranstaltung auch heillos zu verzetteln.
Das Wort "Pecha-Kucha" stammt im Übrigen aus dem Japanischen und ist ein lautmalerischer Begriff, der das Geräusch beschreibt, das entsteht, wenn viele Menschen reden. Ins Deutsche übersetzt bedeutet diese Vortragstechnik "wirres Geplauder, Stimmengewirr".
Was kann man aber tun, damit man den Zuhörern mit seiner Präsentation im Gedächtnis haften bleibt und sich damit von den anderen Vortragenden abhebt? "Ich habe viel auf das Visuelle gesetzt", erläutert Albrecht seine Strategie. Viel gewonnen habe der Referent immer dann, "wenn er das Kopfkino der Besucher anwerfen kann".
Die Teilnehmer der"1. Forchheimer Pecha-Kucha-Nacht" haben dabei recht unterschiedliche Strategien gewählt. Während einige versuchten, möglichst viele Inhalte über sein Unternehmen zu vermitteln, beschränkten sich andere nur auf Teilbereiche und einzelne Sequenzen. Manchmal kann weniger auch mehr sein, dieser Ansatz stimmt vielleicht für kaum einen Bereich mehr als für einen Vortrag bei einer "Pecha-Kucha-Nacht". So unterschiedlich die Vortragstechniken, so unterschiedliche auch die vorgestellten Geschäftsfelder. Sie reichten von Kreditgesprächen bis hin zu Körpersprache.
Die "2.Forchheimer Pecha-Kucha-Nacht" haben die Organisatoren bereits fix gemacht. Sie wird am 23. Oktober stattfinden.
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