Junge Forscher auf Schatzsuche mit GPS
07.04.2010
Von: Regina Leibgeber ![]()
Natur Auf der "Forscher- und Entdeckerfreizeit" des Kreisjugendrings (KJR) machen die Kinder verschiedene Experimente, gehen klettern und stellen Kosmetika aus Pflanzen her. Eine Schnitzeljagd mit modernen Geräten gehört auch zum Programm.

Eine neue Art der Schatzsuche
Gestern stand für die Mädchen und Jungen "Geocaching" auf dem Programm. Geocaching lässt sich am besten als eine Art moderne Schatzsuche und Schnitzeljagd beschreiben. Mit Hilfe eines Global Positioning System (GPS)-Empfängers und den richtigen Nord- und Ost-Koordinaten eines vermeintlichen Schatzes machen sich die Kinder auf die Suche nach dem Versteck."Das Navigieren mit den Geräten ist nicht so einfach wie es sich anhört. Es ist ein bisschen Übungssache", macht Susanne Körner, Diplom-Agraringenieurin, deutlich. Es kann aber durchaus auch am GPS-Gerät liegen und dann wird es eben ausgetauscht.Haben die Schüler den Schatz gefunden, müssen sie als Gruppe eine Aufgabe lösen. Beispielsweise ein kleines Chemie-Experiment, mit Feuersteinen Feuer machen oder mit Mikroskop und Becherlupen den Boden und seine Lebewesen erforschen. Nach jeder erfüllten Station kommen die Gruppen zurück in das Jugendcamp und erhalten neue Koordinaten. Philipp findet es einfach schön, die ganze Zeit draußen zu sein und die Natur zu erforschen. Neben dem ökologischen Aspekt erfahren die Kinder noch viel mehr. "Wir lernen mit GPS-Geräten und Orientierung umzugehen und finden auch noch tolle Freunde", erzählt Laura. Heute gehen alle in die Fränkische Schweiz und klettern ein bisschen. Am Donnerstag erwarten die 30 Mädchen und Jungen viele verschiedene Workshops. Dabei stellen die Kinder unter anderem Kosmetik selber her und machen aus Müll Kunst.Am Donnerstag gibt es einen bunten Abend, an dem jede Gruppe etwas präsentiert oder vorführt. Dann wird auch das ordentlichste und sauberste Zimmer - über die ganze Woche gesehen - prämiert. Am Freitag wissen die Kinder auch den Zusammenhang von Pizza und Regenwurm: Der Wurm macht die Erde locker, so dass Pflanzen wie Getreide besser wachsen können.
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