Anny Mae Hilgarth bekommt den Förderpreis

14.03.2010   Von: Richard Sänger  inFranken.de

Ausstellung Der Herzogenauracher Kunst- und Kulturverein ehrt die Gymnasiastin Anny Mae Hilgarth mit dem diesjährigen Förderpreis. Der zweite Platz ging gleich an zwei Schülerinnen: Alexandra Deistler und Lucia Hornfischer.


Die drei Preisträgerinnen (v. l.): Lucia Hornfischer, Anny Mae Hilgarth (Siegerin) und Alexandra Deistler Fotos: Richard Sänger
Eine bemerkenswerte Ausstellung eröffnete der Vorsitzende des Kunst- und Kulturvereins, Manfred Braun, im Kunstraum an der Langenzenner Straße. Bei der Vernissage präsentierten sieben Schülerinnen und ein Schüler des Gymnasiums ihre Facharbeiten aus dem Leistungskurs Kunst 2009/2010. Braun überreichte auch die diesjährigen Förderpreise des Vereins.

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"Eigentlich hätten alle Arbeiten
einen Preis verdient".

Manfred Braun
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Die Vernissage stieß bei Mitschülern, Lehrkräften, Freunden und den Familien auf großes Interesse. Bürgermeister German Hacker freute sich, dass der Kunst- und Kulturverein jetzt über eigene Räume verfügt und damit für die Zukunft planen kann. Auch Hacker fand die Facharbeiten sehr gelungen und hofft, dass die jungen Künstler sich auch weiterhin für Kunst interessieren.

Der Leiter des Leistungskurses, Kunstlehrer Michael Rix, wollte zu den ausgestellten Arbeiten noch nichts sagen, da diese noch benotet werden müssen. Allerdings bedauerte Rix, dass es diese Art des Leistungskurses wegen des G8 nicht mehr geben wird.

"Es gab lange Diskussionen und viele Meinungen, bis die drei Preisträger feststanden. Denn es war wirklich nicht einfach", erklärte Braun bei der Preisverleihung. Den ersten Preis bekam Anny Mae Hilgarth für ihre Collagen, die unter literarischen und musikalischen Einflüssen entstanden sind. Anny Mae verarbeitete Ausschnitte von Liedtexten und betonte diese mit literarischen Zitaten.


Die weiteren Plätze


Den zweiten Platz teilten sich Alexandra Deistler und Lucia Hornfischer. Alexandra zeigte eine Computer-Animation "Stop Motion – ein lebendes Tattoo. Dazu waren 1200 Einzelzeichnungen notwendig, damit die gezeichnete Raupe über den Körper eines Mädchens wanderte und sich zum Insekt wandeln konnte.

Lucia Hornfischer arbeitete mit Fotografie und Stickerei, dabei entstanden mit Handarbeit bestickte Bilder. Auf Fotos von nackten Körpern projezierte Lucia grafische Muster. Diese Ornamente verstärkte und karikierte Lucia mit Nadel und Faden, dadurch entstanden Fotos mit neuen Oberflächen in dritter Dimension.

Die ausgestellten Facharbeiten von Alexandra Deistler, Anny Mae Hilgarth, Stefanie Neubing, Mirjam Nix, Linda Hellmond, Frederik Hoffmann, Lucia Hornfischer und Lena Schuster wurden mit unterschiedlichsten Materialien und Medien originell umgesetzt sind allesamt sehenswert.

Öffnungszeiten

Die Ausstellung ist donnerstags von 17 bis 19 Uhr und samstags/sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Die Finissage ist am 21. März um 18 Uhr.




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