Die Abwassergebühr steigt an

12.03.2010   Von: Bernhard Panzer  inFranken.de

Gebühr Den Bürgern von Herzogenaurach steht im April eine Erhöhung der Abwassergebühr ins Haus. Gleichzeitig wird die neue Abwassergebühr eingeführt.


Der Betriebsleiter Stadtentwässerung und stellvertretende Kämmerer, Sören Bischoff (mit Bürgermeister German Hacker und Kämmerer Manfred Hoffmann) , deutet an, welche Gebühren jetzt gelten. Foto: B. Panzer
Bedingt durch millionenschwere Investitionen an der Kläranlage musste die Abwassergebühr angehoben werden, informierte Bürgermeister German Hacker. Gleichzeitig wird die Gebühr jetzt aufgesplittet und unterscheidet künftig zwischen Schmutz- und Regenwasser.

Nach der alten Berechnung wäre die Gebühr von 1,95 Euro auf 2,87 Euro pro Kubikmeter angehoben worden. Wie sie nach der neuen Methode ausfällt, kann jeder Kunde über die Homepage der Stadt (siehe unten) selbst berechnen. Ein Durchschnitts-Haushalt könne sogar sparen, hieß es.

Die neue Berechnung sieht vor, das die Schmutzwassergebühr künftig auf 2,28 Euro pro Kubikmeter angehoben wird. Hinzu kommt noch die Gebühr für das Regenwasser, die 35 Cent pro Quadratmeter versiegelte und ans Kanalnetz angeschlossene Fläche beträgt. "Eine befestigte Fläche ist jede künstlich veränderte Oberfläche", erläuterte Kämmerer Manfred Hoffmann.

Im Pressegespräch verdeutlichte Bürgermeister German Hacker noch einmal, dass weder die Gebührenerhöhung noch die Aufsplitterung der Gebühr in irgendeinem Zusammenhang mit der Haushalts-Konsolidierung stehe.

Berechnungsbeispiel

Mit der Aufsplitterung der Gebühren können die Bürger sogar sparen, sagte der Bürgermeister, und fügte ein Beispiel an. Ernannte einen Vier-Personen-Haushalt mit 100 Kubikmeter Frischwasserbezug pro Jahr und einer befestigten Fläche von etwa 100 Quadratmeter. Nach der alten Berechnung und einer Erhöhung auf 2,87 Euro hätte die Jahresgebühr einschließlich Grundkosten 359,40 € betragen. Nach der Splittung sind für diesen Haushalt nur 323 ,60 € zu bezahlen. Der Schmutzwasseranteil beträgt 273,60 €. Zusätzlich kommen für das Niederschlagswasser 35 Euro.

einen ausführlichen Bericht finden Sie in der Samstagsausgabe des FT



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