Der neue Pfarrer nimmt seinen Dienst auf

15.03.2010   Von: Sonja Werner  inFranken.de

Kirche In Schornweisach trat Armin Ehresmann seine erste Pfarrstelle an. Er will mit Geduld und Beobachtung ins Amt gehen und zunächst die evangelische Kirchengemeinde kennen lernen.


Der neue Pfarrer für Schornweisach und Vestenbergsgreuth, Armin Ehresmann. Foto: Sonja Werner
Unter großem Interesse der Kirchengemeinde Schornweisach-Vestenbergsgreuth wurde am Sonntagnachmittag die Installation des neuen Pfarrers Armin Ehresmann gefeiert.

Zum Festgottesdienst um 14 Uhr war die St.-Roswinda-Kirche in Schornweisach gefüllt mit Gemeindemitgliedern, Honoratioren aus Politik und Wirtschaft sowie Gästen aus dem bisherigen Wirkungskreis des Seelsorgers in Feucht. Auf seinem Weg begleitet wurde Ehresmann von Dekan Martin Ost und zahlreichen Amtskollegen aus den benachbarten Kirchengemeinden, darunter auch Kaplan Michael Gehret, der die katholischen Gläubigen im Bereich des Pfarramtes Sterpersdorf betreut.
Dekan Ost nahm in seiner Einführungsrede das Weizenkorn zum Thema, das in die Erde gepflanzt wird und Frucht bringt. Wünsche und Träume, so seine Worte, seien den Menschen vorbehalten. Ein neuer Pfarrer solle nach den bei den Vorbesprechungen gehörten Vorstellungen frischen Wind in die Gemeinde bringen, alles neu und besser machen, aber möglichst ohne am Bestehenden etwas zu ändern. Solchen Wünschen, forderte er die Gemeinde auf, solle man die Geduld und das Vertrauen auf Gott entgegenbringen. Entwicklung brauche Zeit und oft sehe man erst nach dem Eintreten eines Ereignisses, dass es genau so habe kommen müssen und dass es gut sei so.

Gemütlichkeit im Schützenhaus


Mit Geduld und Beobachtung will auch Pfarrer Ehresmann sein neues Amt angehen. Es ist seine erste Pfarrstelle als Pfarrer auf Lebenszeit und er will sich vorerst einmal einleben und Schornweisach, Vestenbergsgreuth und die Kirchengemeinde in Ruhe kennen lernen. Projekte, die anstehen, so sagt er, kämen dann ganz von allein ins Blickfeld.

Gefeiert wurde die Installation unter dem musikalischen Mitwirken der Chorgemeinschaft, des Posaunenchors und des Gospelchors. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es noch ein gemütliches Beisammensein im Schützenhaus, bei dem sich Pfarrer und Gemeinde in aller Ruhe fernab der Kanzel kennen lernen konnten.



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