Auto war nicht mehr zu bremsen

08.02.2012   Ort: Höchstadt     Fränkischer Tag

Amokfahrt Ein am Gaspedal eingeklemmter Fuß löst vor der Höchstadter Spix-Schule eine Amokfahrt aus.


Nachdem es einige Fahrzeuge gerammt und frisch gepflanzte Bäume umgelagt hatte, kam das Verursacherfahrzeug auf dem Gehsteig vor der Schule zum Stehen.Wenige Minuten vorher pilgerten über diesen Weg wieder Hunderte von Schülern zum Unterricht. Fotos: Andreas Dorsch
Großes Glück in seinem Unglück hatte gestern kurz nach 8 Uhr ein 81-jähriger Anwohner der Bergstraße, als ihm ein folgenschweres Missgeschick passierte. Hätte sich der Unfall wenige Minuten früher ereignet, wären bei gleichem Ablauf wohl einige verletzte Jugendliche zu beklagen gewesen. Hunderte von Schülern pilgern nämlich um diese Zeit tagtäglich vom Busbahnhof Schwedenschanze zu Mittelschule und Gymnasium. So blieb es bei insgesamt sechs demolierten Fahrzeugen und einigen umgelegten Bäumen und Sträuchern.

Mit dem Körper Gang eingelegt


Der Unglücksrabe war gerade dabei, sein mit laufendem Motor in einer längeren Einfahrt stehendes Auto zu beladen. Als er auf der Beifahrerseite zugange war, muss er irgendwie mit einem Fuß aufs Gaspedal gekommen und mit dem Körper einen Gang eingelegt haben. Nach eigenen Aussagen und den Ermittlungen der Polizei verklemmte sich dabei der Fuß am getretenen Gaspedal und das Auto raste los. Es fuhr aus der Einfahrt, rammte die ersten gegenüber parkenden Autos, räumte anschließend die frischen Anpflanzungen auf der Böschung vor der Spix-Mittelschule ab, kam wieder zurück auf den Gehweg und streifte noch einige auf dem Seitenstreifen stehende Fahrzeuge, ehe es schwer beschädigt liegen blieb.

Schaden: 50 000 Euro


"Das Auto war einfach nicht mehr zu bremsen", schilderte der geschockte Unglücksfahrer die Situation. An den genauen Ablauf kann er sich nicht mehr erinnern.
In seiner misslichen Lage habe er nur noch versucht, zu lenken und größeren Schaden zu verhindern. Die Schäden an den sechs in Mitleidenschaft gezogenen Fahrzeugen summiert die Polizei auf rund 50 000 Euro. Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt.




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Kommentare

 
21  Kommentare  
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Markusx26 - 10.02.2012 10:37    (0)   
 

Führerschein abgeben
Also wenn er nicht mehr weiß, wie er von der Fahrer auf die Beifahrerseite gekrabbelt ist und das Auto geschrottet hat, grenzt ja wohl schon stark an Senilität oder Demenz. Also ich würde gerne ab 60 eine Alters MPU ablegen, aber die heutigen Rentner sind sich dafür einfach zu "stolz". Das nächste Mal müssen erst Kinder sterben, bis die Rentner freiwillig über eine Alters MPU nachdenken. Ach ja, die Rentner hassen ja die Kinder, da Sie zu viel Lärm machen. Wer aber die "höchsten Renten aller Zeiten" zahlen soll, dazu sagen die Rentner nichts.

Lilli5 - 10.02.2012 20:12    (0)   
 

Vom..
Kug´n backen zum Oaschbacken!

Obacht - 10.02.2012 11:38    (0)   
 

Nichts für Ungut
Nun mal langsam, junger Mann. So lange man 18-Jährigen mit ein paar Hundert Kilometern Fahrpraxis die Fahrerlaubnis erteilt und die dann auch gleich mit einem 200 PS starken "geilen" Auto losbrausen dürfen, braucht man sich um die älteren Verkehrsteilnehmer nicht sonderlich zu sorgen. Jeder Altersschicht unterlaufen Fahrfehler. Dieser Unfall ist schwer zu verstehen und erklärt sich nicht. Weder wenn man ihn mit einem Automatikgetriebe durchspielt (dann müsste der Mann den Wahlhbel mit dem Oberkörper nach hinten gezogen haben)noch mit einem Schaltgetriebe. Da müsste er die Kupplung durchgetreten haben. Dann wäre es möglich, auf dem Fahrersitz sitzend beim Bücken nach rechts vorne den dritten Gang einzulegen. Bei durchgetretener Kupplung bleibt das Auto aber stehen. Dass Unfälle wegen Verwechslung von Gas und Bremse passieren, ist allerdings nicht Neues. Aus diesem Grund wird ja auch davor gewarnt, sich mit Flipflops, Sandalen oder Skischuhen an den Füßen ans Steuer zu setzen. Da gehen dann die Gefahren vorzugsweise von jungen, sportlichen Menschen aus.
Unverschämt, Markusx26, ist Ihre Meinung, Rentner hassen Kinder. Wenn sich ältere Menschen über anhaltenden und ungezügelten Lärm von Kindern aufregen, dann über die Unvernunft deren Eltern, die es heute weniger denn je fertigbringen, zu erziehen. Entsprechende Flegel kommen dabei raus; überdenken Sie mal Ihre Erziehung. Und was die "höchsten Renten aller Zeiten" betrifft: Sie kommen daher, dass die Rentner von heute mehr als jede Generation vorher in die Rentenversicherung eingezahlt haben. Es liegt an Ihrer Generation, Kinder, möglichst viele, in die Welt zu setzen, damit das System weiter funktioniert, auch einst für Sie, Markusx26. Rentnerinnen können keine Kinder mehr austragen und zeugungsfähigen Rentnern nimmt man es schwer übel, wenn sie sich mit gebärfähigen Frauen einlassen und es passiert ein "Betriebsunfall". Zumal dann vom Staat u. U. Waisenrenten bis zum Kindsalter von 27 Jahren gezahlt werden müssen.

Lilli5 - 10.02.2012 20:16    (0)   
 

Danke
für diesen vortrefflichen Kommentar!!

SAN-Man - 09.02.2012 11:21    (0)   
 

Fränkischer Tag goes BILD-Zeitung
Ein am Gaspedal eingeklemmter Fuß löst vor der Höchstadter Spix-Schule eine Amokfahrt aus!

Eine Amokfahrt? Gab es Verletzte oder gar Tote zu beklagen? Hat der Fahrer dies mit Absicht -evtl. in geistiger Verwirrung- getan?

Nein! Es war ein harmloser Unfall, wohl mit hohem Sachschaden, aber keinesfalls eine Amokfahrt.

Lieber Redakteuer, bitte lassen Sie die Kirche im Dorf und verwenden Sie keine reißerischen Einleitungen. Das macht schon die BILD-Zeítung.

Es sei denn, Sie wollen auch in deren Stil bzw. Jargon verfallen. Dann aber bitte noch Lautwörter verwenden: Schepper, Klirr, Rumms o.ä. unnütze Wörter.

Mag mich mancher wieder als Besserwisser abtun, aber ich bleibe dabei: das war keine Amokfahrt.

Eine letzte Anmerkung: sind Sie -der Redakteur- eventuell Jäger und/oder Angler? Denn dieser Personenkreis (Achtung Vorurteil) neigt ja zu Übertreibungen.

Meckerer - 09.02.2012 10:08    (0)   
 

Immer häufiger……
….sind Senioren an Unfällen beteiligt. Ich denke, das ist falsch. Noch sind die jungen Fahrer in der Statistik führend bei schweren Unfällen. Sobald Senioren an Unfällen beteiligt sind, schreien einige nach einem Altentest. Das ist diskriminierend. Wenn Politiker alle Nase lang Fehlentscheidungen treffen - wann kommt ein Politikertest??
Was hat das eine mit dem anderen zu tun...?
Warum soll man ab ca. 65 Jahren zu einer Führerscheinauffrischung gehen, obwohl man bis 67 Jahren arbeiten muss...? Es gibt Autofahrer die mit 30 Jahren genauso schlecht fahren wie mit 80.
Wenn Führerscheintest, dann für alle.

ciao - 09.02.2012 09:23    (0)   
 

Bilder-Galerie
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Diese Aufnahmen gewinnen jeden ADAC-Foto-Wettbewerb …
(zumindest, wenn WIR in der Jury sitzen!)

alex1160 - 09.02.2012 06:11    (0)   
 

Ist beim Zeitungsleser....
...die Tastatur eingfroren oder beherscht ein Stromausfall dank Abschaltung einiger AKW´s - ist sein Biotop eingefroren. Der Retter der Alten Autofahrer und Verfolger der Jungen.
Warum lässt der Vogel seinen Wagen überhaupt laufen, wenn er einlädt. Ist doch verboten, oder war die Kiste arschkalt und schlecht für den Rheumatismus. Sein Adrenalinspiegel hat ihn dann dicht an Infarkt geführt. MPU ab 65 - genau Citronaut.

Volltreffer - 10.02.2012 14:47    (0)   
 

Sagt einer,
der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch niemals am Steuer eines Kraftfahrzeugs saß.

Und das ist nun die gute Nachricht des Tages!

Zeitungsleser - 10.02.2012 07:55    (0)   
 

mir wird´s nur langsam langweilig
auf derart dümmliches Gesabbel, welches z.B. Sie Alex loslassen zu antworten. Außerdem hab ich auch manchmal was anderes zu tun.

Aber wie ich bereits desöfteren sagte:
Selig sind die geistig Armen

alex1160 - 10.02.2012 14:40    (0)   
 

Ach soo...
...wirst grad selig gesprochen!
Muhahahahah

Auweia - 09.02.2012 09:03    (0)   
 

Wart's nur ab "Börschla"...
bis du auch einmal "in die Jahre kommst"(falls du es überhaupt soweit schaffst). Vielleicht "plagt dich dann auch einmal das Zipperlein" oder du kriegst im schlimmsten Fall den eigenen "Rheuma- A...." nicht mehr aus eigener Kraft hoch. traurig
PS: Damit wir uns recht verstehen: Ich will damit nicht das Fehlverhalten des Mannes "schönreden".

Karl_Kraus - 08.02.2012 22:58    (0)   
 

Jetzt würde mich aber doch noch interessieren, ...
... wie da nach fast zweiwöchigem Frost im zweistelligen Bereich vor der Schule "frische Anpflanzungen" hingekommen sein mögen.

Tegtmeier - 08.02.2012 22:30    (0)   
 

Wie schrieb mal einer an seine Versicherung:
"Trotz sorgfältigen Fahrens streifte ich sieben Autos. Danach verlor ich die Kontrolle über mein Fahrzeug" ...

Citronaut - 08.02.2012 19:32    (0)   
 

unplausibel
der erzählt was zusammen, damit man ihm nicht, wegen Senilität, zu Recht, die Pappe einzieht.
Kleine MPU ab 65!

unbekannt - 08.02.2012 19:13    (0)   
 

fahrtauglich
"Als er auf der Beifahrerseite zugange war, muss er irgendwie mit einem Fuß aufs Gaspedal gekommen und mit dem Körper einen Gang eingelegt haben"

sehr athletisch, klingt verdammt plausibel... fahrtauglichkeitstests wären dringend notwendig, aber damit gewinnt man ja keine wahlen...

Auweia - 08.02.2012 18:23    (0)   
 

Ohne den "laufenden Motor"...
wäre hier auf keinen Fall eine Schadenssumme von 50.000 € "aufgelaufen" - so einfach lässt sich dieser Vorfall auf den Punkt bringen. Fazit: Ein "dies ater" für einen "Pechvogel" (allerdings mit einem "Hallo-wach-Schutzengel".)

Roth - 08.02.2012 18:00    (0)   
 

Mit 81 Jahren muss man halt langsam ...
... aufhören Autos zu beladen und zu fahren. Wann endlich kommt der Fahrtauglichkeitstest für Leute ab ca. 60 Jahren.

Auweia - 08.02.2012 18:31    (0)   
 

Genau, Roth,
mit 81 Jahren sollte man lieber
einen " fahren lassen " grinsen

Volltreffer - 10.02.2012 10:18    (0)   
 

Sehr richtig
aber bitte nur im Cabrio zwinkern

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