Horvat strahlte mit den HSC-Fans um die Wette

20.11.2011   Ort: Duderstadt/Coburg     Coburger Tageblatt

3. Handball-Bundesliga Ost Beim Auswärtsspiel in Duderstadt gelang dem HSC 2000 Coburg bereits der dritte Sieg in Folge. 26:21 hieß es am Ende für die Gäste.


Stefan Linsmeier kam in Duderstadt erst nach der Pause zum Zug und blieb mit einem Treffer hinter den Erwartungen zurück. Doch insgesamt überzeugten die Coburger vor allem in der Abwehr und entführten deshalb mit einem letztlich ungefährdeten 26:21-Sieg beide Punkte. Foto: Iris Bilek
Seit September 2008 hat der HSC 2000 Coburg keine drei Spiele in Serie gewonnen. Diese Negativserie ist seit Samstag Geschichte. Mit drei erhobenen Fingern ging Coburgs Trainer Hrvoje Horvat nach Spielende und dem 26:21-Erfolg beim TV Jahn Duderstadt auf die Fans zu und rief schon von weitem: "Dritter Sieg" und sein Lächeln ging rund um das ganze Gesicht.

Denn keinem seiner Nachfolger und gleichzeitig auch Vorgänger war dies in den letzten drei Jahren gelungen. Horvat musste dabei kurzfristig auf Sebastian Kirchner wegen einer Fingerverletzung verzichten.

TV Jahn Duderstadt gegen HSC 2000 Coburg 21:26 (9:12)


"David gegen Goliath" - so kündigte der Hallensprecher des TV Jahn Duderstadt dieser Partie an. Der "Goliath" hatte mit einer 1:0-Führung, dank eines parierten Strafwurfes von Martinsen, den besseren Start.
Vor allem stand die Deckung recht sicher, provozierte immer wieder Zeitspiele. Allerdings musste sich HSC-Torsteher Havard Martinsen gleich nach seiner ersten Parade immer wieder die rechte Hand kühlen, was im Spielverlauf aber ohne weitere Auswirkungen blieb. Wenn es in dieser Phase für den TV ein Durchkommen gab, dann meist auf der rechten HSC-Seite.

Einen ausführlichen Spielbericht lesen Sie im Coburger Tageblatt


Die Statistik


HSC 2000 Coburg: Martinsen, Steins - Metz, Schramm (2), Göhl (4), Dobardzijev (4), Andersson (4/2), Franke, Kelm (4), Karapetjan, Linsmeier (1), F. Kirchner, Cehajic (7)
Zeitstrafen: 6
Siebenmeter: 2/2

TV Jahn Duderstadt: Krüger, Wedemeyer-Kuhlenkamp - Krist (1), Kesilis (2), Brandes (8/3), Sereicikas (5), Heublein, Thormann, Grisanovs (3), Swoboda, Heim, Naß (je 1), Müller
Zeitstrafen: 2
Siebenmeter: 4/3

SR-Duo: Sebastian Grobe / Adrian Kinzel (Zweidorf)


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