Bayernliga ist ein Muss, 2. Liga das große Ziel
04.02.2012
Ort: Coburg ![]()
Interview HSC-Vorstandsmitglied Michael Häfner spricht über die Jugendförderung und die Ziele der 1. und 2. Mannschaft der Handballer.

So kennen die HSC-Fans die "Maschine": Michael Häfner zeigt stets vollen Einsatz für die Coburger Handballer. Egal ob als Spieler, später als Trainer oder jetzt als Vorstandsmitglied. Foto: Archiv
Die erste Mannschaft in der Regionalliga ist nach einem schwachen Start auf Kurs, die zweite Mannschaft hingegen kämpft um den Klassenerhalt in der Bayernliga. Braucht der Verein überhaupt einen Unterbau in der Bayernliga? Schließlich gibt es ja nächstes Jahr das Doppelspielrecht für unter 23-Jährige auch in der Landesliga?
Michael Häfner: In meinen Augen ist es zwingend notwendig, die zweite Mannschaft in der Bayernliga zu halten. Nur so können wir auch in Zukunft garantieren, leistungsorientierte Talente an höhere Aufgaben heranzuführen. Zum anderen wollen wir unseren Talenten, die aus der A-Jugend kommen, eine Perspektive vermitteln, sich in der höchsten bayrischen Spielklasse zu entwickeln.
Auch das Doppelspielrecht, das wir in diesem Jahr zum ersten Mal anwenden konnten, muss für die Jungs Motivation genug sein. Dadurch haben wir mehr Handlungsspielraum zwischen der 1. und 2. Mannschaft, was uns gerade in der ersten Saisonhälfte mehr als nur zu Gute kam. Die Ausweitung des Doppelspielrechts auf die Landesliga kann ich nur begrüßen. Das Niveau der Landesliga hingegen ist mit der Bayernliga nicht zu vergleichen.
Der Verein hat einen großen Umbruch hinter sich, fünf "Eigengewächse" stehen im Kader der ersten Mannschaft. Fällt die Bilanz positiv aus?
Häfner: Kurz gesagt ja. Ich persönlich freue mich immer, wenn ein Spieler aus der zweiten Mannschaft den Sprung in die erste schafft. Der Umbruch im Verein und die damit verbundene Integration unserer fünf Perspektivspieler in die 1. Mannschaft ist ein Zeichen, in welche Richtung wir uns entwickeln wollen und werden. Wir vom Verein aus geben jungen Spielern die Möglichkeit und werden ihnen auch die Zeit geben, sich zu entwickeln und vielleicht sogar dauerhaft den Sprung in die Erste zu schaffen. Auch das Umfeld honoriert diese Vereinsphilosophie und zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind.
Das vollständige Interview lesen Sie im Coburger Tageblatt
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