Coburg? Brose setzt auf Bamberg
06.02.2012
Ort: Coburg/Bamberg Von: Oliver Schmidt ![]()
Investition Der Automobilzulieferer plant ein neues Verwaltungsgebäude für rund 500 Arbeitsplätze. Bei der Wahl des Standorts hatte Coburg als Unternehmensstammsitz das Nachsehen.

"Eine Analyse zu den Zukunftsaussichten unserer fränkischen Standorte hat eindeutig ergeben, dass Bamberg und Würzburg den Anforderungen eines wachsenden und international tätigen Unternehmens am besten erfüllen", heißt es in einer Mitteilung von Brose. Kriterien dieser Analyse waren die Bevölkerungsentwicklung, die Verkehrsanbindung, die Bildungseinrichtungen und die Attraktivität für die Mitarbeiter.
Das angespannte Verhältnis zwischen der Coburger Stadtspitze und dem Vorsitzenden der Brose-Gesellschafterversammlung, Michael Stoschek, ist zwar ein offenes Geheimnis. Doch nun scheint sich daraus erstmals ein echter Nachteil für die Vestestadt zu ergeben. Denn Brose will weiter wachsen und plant laut Auskunft von Jürgen Otto, dem Vorsitzenden der Brose-Geschäftsführung, den Neubau eines Verwaltungsgebäudes. Dieses soll Raum für etwa 500 Arbeitsplätze bieten - und es soll als Folge aus der jüngsten Standort-Anlayse "im Bamberger Raum" errichtet werden. Konkrete Angaben zum Ort wollte oder konnte Brose am Montag noch nicht machen. Fest stehe bislang nur, wie die Unternehmenskommunikation erklärte, dass der Neubau "in den kommenden zwei Jahren" erfolgen soll.
Außerdem wurde der Hintergrund des Vergleichs von Bamberg, Würzburg und Coburg erläutert: "Mit der strategischen Standortentscheidung wollen wir unsere Erfolgschancen am Markt und unsere Attraktivität für hoch qualifizierte Mitarbeiter sichern und damit die Voraussetzung schaffen für weiteres profitables Wachstum."
Mehr dazu lesen Sie am Dienstag im Coburger Tageblatt und im Fränkischen Tag.
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Kommentare
Brose nach Rödental mit Anschluss an die A73
Wir in Rödental haben bestimmt einen Platz für so ein erstklassiges Unternehmen wie Brose. Unsere Stadtführung ist absolut interessiert den Unternehmen Möglichkeit zur Weiterentwicklung zu geben.
war doch längst überfällig
Das war doch längst überfällig, das Brose mal bei einer größeren Unternehmensentscheidung die Stadt Coburg für ihre unternehmerfreundlichen Entscheidungen belohnt.
Aber so wie man die Stadtspitze in Coburg kennt, wird Ihnen wenn es so kommen sollte, das der Standort Coburg für Brose in Zukunft nur noch als Showroom dient, auch egal sein.
Tatsache ist doch, dass Brose
in Coburg aus allen Nähten platzt und rund um den bisherigen Standort kaum Platz zum Wachsen hat.
Und dass es nicht eben einfach ist, Fachleute in die oberfränkische Provinz zu ziehen, da kann die Stadtverwaltung auch nix für.
Und 35 Kilometer ...
... was ist das?
über die Autobahn?
Eine Stunde Pendeln am Tag.
tatsächlich sind viele Arbeitnehmer ...
... verwöhnt und wollen zweimal umfallen und schon am Arbeitsplatz sein. Es pendeln Millionen Deutsche eine und mehr Stunden am Tag zur Arbeit.
Na und?
Eine Stunde Pendeln am Tag ist in Balungsgebieten nichts Ungewöhnliches ...
Eben:
Sind wir ncht alle Metropolregion Nürnberg?
PS: Warum dann ein Flughafen Neida?
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