Bayreuth von Siemens-Rückzug überrascht

08.09.2011     

Festspiele Die Stadt Bayreuth ist vom Rückzug des Unternehmens Siemens aus der Finanzierung der Festspielnacht kalt erwischt worden.


Public Viewing von Wagners "Tristan und Isolde" auf dem Volksfestplatz in Bayreuth am 09.08.2009 mit Irene Theorin in der Rolle der Isolde auf einer Bildwand. Foto: dpa
Ob es auch im kommenden Jahr eine Live-Übertragung einer Wagner-Oper auf den Volksfestplatz und im Internet geben werde, sei offen. "Es ist sehr bedauerlich, wenn so ein Unternehmen aussteigt und man sich auf die Suche nach einem neuen Sponsor machen muss", sagte Pressesprecher Joachim Oppold am Donnerstag. Die Siemens Stiftung hatte in diesem Jahr in die populäre Veranstaltung mit bis zu 40.000 Besuchern nach eigenen Angaben knapp eine Million Euro investiert. dpa


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Kommentare

 
9  Kommentare  
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boogieman - 20.09.2011 17:11    (0)   
 

Für so
einen Scheiß, der das Werk Richard Wagners mit Füßen tritt, würde Ich auch kein Sponsoring machen wollen. Sollen doch die Möchtegern-Promis, die jährlich am grünen Hügel hochkriechen, den doppelten oder dreifachen Kartenpreis zahlen, damit sich das ganze rechnet. Für diese Affen kann das gar nicht teuer genug sein, Hauptsache sehen und gesehen werden.

bpquax - 11.09.2011 09:00    (0)   
 

mein lieber abo
wie kannst du D A S den vielen "Wagner-Fans" antun, wo die doch immer so begeistert sind. Das sind doch alles Musikbegeisterte (??????)

Abonnent - 09.09.2011 19:22    (0)   
 

Bayreuther Ratten- und Fäkalien Festspiele
Siemens zieht sich von den Bayreuther Festspielen zurück. Das ist nachvollziehbar, vernünftig und anderen Sponsoren ebenso zu empfehlen.

In Bayreuth werden nicht mehr die romantischen Opern von Richard Wagner aufgeführt, sondern häßliche Regietheater-Verfremdungen dieser Meisterwerke. Die Opern werden dort von Berufs-Theater-Provokateuren (zu denen sich leider auch Katharina Wagner bekennt) entwürdigt und zur Sau gemacht - und wem das am besten gelingt, der wird bekannt als moderner Regisseur.

Fünf Jahre Buh-Rufe für die Meistersinger-Inszenierung, dann der unwürdige Ratten-Lohengrin und jetzt der Fäkalien-Tannhäuser von S.Baumgarten.
Dazu sagte Katharina Wagner vor einem Jahr im Norbayerischen Kurier:
"Mir gefällt sein (Tannhäuser)Konzept und ich freue
mich darauf - obwohl die Inszenierung vermutlich mehr Diskussionen auslösen wird als beim (Ratten) Lohengrin".
Was würde man wohl von einem Firmenchef halten, der
öffentlich ein neues Produkt vorstellt, mit der Ansage, daß das Produkt bei den Kunden vermutlich
noch mehr Ärger machen wird als das Vorherige???

In Bayreuth wird so mit Überzeugung und Absicht einer unreifen Festspielleitung das Kulturerbe Richard Wagners geschändet. Höchste Zeit also, denen sämtliche Subventionen zu streichen - damit kein Geld mehr verschwendet wird für den Blödsinn,
z.B. die Wartburg zu einer monströsen Bio - Kläranlage zu machen, wo der Tannhäuser in der Unterhose und mit Scheiße an den Beinen die schwangere Venus besingt, während gleichzeitig unsinnige Rammstein-Sprüche eingeblendet werden.

Als Firmenchef (aber auch als Politiker) darf man für Kulturschänder kein Geld spenden. Das Publikum wird nur noch mehr verärgert und entfremdet.

Baureuth ist unter dieser Festspielleitung leider kein Werbeträger mehr.

Heilichsblechla - 14.09.2011 11:05    (0)   
 

Ist leider so ...
Da muss ich dem "Abonnenten" zustimmen. Hm, wie kommt man an ein Wagner-Abo? Promi? Aber im Ernst: Das alles liegt nicht in der Intention des Komponisten. Meine erste Wagner-Oper mit den "Meistersingern" konnte ich im Jahr 2000 in der Inszenierung von Wolfgang Wagner erleben. War beeindruckend und noch in der Nähe dieser Intention. Selbst die Schlingensief-Inszenierung des "Parsifal" vor einigen Jahren gefiel mir, da sich die "Provokationen" in Grenzen hielten, obgleich die vielen Hintergrundprojektionen auch nicht das Gelbe vom Ei waren. Aber was ich in den letzten Jahren so lese, da dreht sich einem echt der Magen um. Aber keine bange: Es gibt außerhalb BT's so tolle Aufführungen und man braucht keine ca. 7 Jahre warten, bis man zufällig wieder eine Karte ergattert ... als Nichtpromi grinsen

Karl_Kraus - 09.09.2011 10:40    (0)   
 

Wahrscheinlich haben die bei Siemens ...
... für das Wagner-Sponsoring Verantwortlichen die heurige Tannhäuser-Inszenierung erdulden müssen. Das hätte wahrscheinlich noch viel hartgesottenere Manager dazu gebracht, jedwedes diesbezügliche Engagement sofortissimo zu beenden.

Bertin - 09.09.2011 09:50    (0)   
 

skandale
Siemens hat doch genug davon wegen Schmierereien und das jetzt der Staatsanwalt auch da ermittelt bast woll nicht,das wer für Siemens nochmal ein weltweiter Skandal,da sagt sich Siemens nichts wie weg ! Wer weiß was das noch wird ?

EulenSpiegel - 09.09.2011 10:02    (0)   
 

@ #1 Bertin : In diesem Sinne hattte Richard Wagner …
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
… schon vor 150 Jahren argumentiert!

Volltreffer - 09.09.2011 10:28    (0)   
 

Wirklich?
In diesem Sinne hattte Richard Wagner …
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
… schon vor 150 Jahren argumentiert!

Das glaube ich nicht. Der alte Wagner wusste sich auszudrücken. Wenn er auch ein wenig (politisch) verworren war, Legastheniker war er nicht.

unbekannt - 13.09.2011 18:44    (0)   
 

Na, * Voll-Getroffener*
Haste wieder bei der Redaktion gejammert, gell? Egal, Du und Dein *EulenSpeichler* haben die Zeilen gelesen.

Ich hoffe dennoch, dass ihr 2 einmal auf den Richtigen trefft grinsen

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