Von Bamberg ist noch nicht viel zu sehen

19.02.2012   Ort: Bamberg     Fränkischer Tag

Fernsehen Vor geladenen Gästen zeigte das Bayerische Fernsehen am Wochenende in Bamberg den Film, mit dem es am 31. März seine Sendereihe "Das Bayerische Jahrtausend" startet. Er handelt von Bamberg im 11. Jahrhundert und schildert den Bau des Domes als Keimzelle der heutigen Welterbestadt.


Szene aus dem Bamberg-Beitrag während der Vorpremiere im Spiegelsaal der Harmonie.Alle Fotos: Michael Gründel
Wer die üblichen schönen Bilder von Bamberg erwartet hatte, wurde im Spiegelsaal der Harmonie enttäuscht. Dort zeigte das Bayerische Fernsehen in einer Vorpremiere den Beitrag, mit dem es am 31. März um 22 Uhr eine neue Sendereihe starten wird. Am Beispiel von zehn Städten wird "das Bayerische Jahrtausend" dokumentiert. Bamberg steht für das 11. Jahrhundert.

Das Bamberg vor 1000 Jahren, das die Filmemacher mit allerlei technischen Tricks ins Bild setzten, besteht aus einer kleinen Siedlung an der Regnitz, der Babenburg und viel Wald. Das Bamberg, das man heute kennt, kommt in wenigen Sequenzen zur Geltung. Geschildert wird dafür das Leben der Menschen, wie es im 11. Jahrhundert ausgesehen haben mag: geprägt von Weltuntergangs-Ängsten und Armut im Allgemeinen, in Bamberg speziell durch Fronarbeiten, die auf Anweisung Heinrichs II. für den Bau des Domes zu leisten sind.

Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) würdigte den Film als sehr gelungen. Er zeige anschaulich, dass das 11. Jahrhundert der Beginn der Blütezeit der Stadt war.
Bürgermeister Werner Hipelius (CSU) bedauerte, dass die Sendereihe erst um 22 Uhr im Programm steht.

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Kommentare

 
5  Kommentare  
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rick.sander - 22.02.2012 10:22    (0)   
 

Ja, ja die Blütezeit im 11. und 16. Jh.
gipfelte für die Einwohner immer in Fronarbeit und Unterdrückung.
Einmal sind es die Fürstbischöfe, dann die weltlichen Herren.
Für den kleinen Mann kommt da nix bei rum.
Es ist heute allerdings auch nur minimal anders.

Ulfbert - 21.02.2012 08:21    (0)   
 

Schrecklich,
in einer doch eigentlich fortschrittlichen Demokratie zu leben, in der aber ein Teil der Bevölkerung fortwährend versucht, sich durch die Manipulatuion eines anderen Teiles, einen Vorteil zu verschaffen. Schon der Titel einer Sendereihe "Bayerisches Jahrtausend", in der Städte wie Bamberg und Nürnberg vorgestellt werden, zeigt, dass es dem BR hier wieder einmal in gewohnter Weise darum geht, Gehirnwäsche zu betreiben.

Nicht weniger schrecklich ist dabei der Umstand, dass hiesige "Honoratioren", das auch noch toll finden.

Liebe Leute, glaubt grundsätzlich nichts mehr, was euch der BR erzählt! Das kann richtig, genausogut aber auch falsch sein.

Übrigens hat jedermann das Recht, sich über den BR zu beschweren. Man sollte sich dann nicht wundern, wenn man eine Antwort bekommt, wonach man der einzige wäre, der das tut. Auch das ist nämlich regelmäßig falsch. Siehe:

"Art. 19 BayRG
Jedermann hat das Recht, sich mit einer Beschwerde an den Intendanten des Bayerischen Rundfunks zu wenden. Die Beschwerden sind zu verbescheiden. Macht der Beschwerdeführer gegen den Bescheid Einwendungen geltend und ist der Intendant nicht bereit, diesen Rechnung zu tragen, so hat er den Rundfunkrat zu unterrichten."

Die Adresse:
Herrn
Ulrich Wilhelm
Intendant des Bayerischen Rundfunks
Rundfunkplatz 1
80335 München

frankonia - 20.02.2012 13:37    (0)   
 

Bamberg ist Franken
Bamberg ist also Bayern-verkehrte-verkehrte Welt. Ich dachte immer es ist in Franken?. Wie lange wollen die Franken sich solchen bay. Blódsinn noch gefallen lassen?

CFRA1 - 20.02.2012 06:05    (0)   
 

Besatzungsmachtsfernsehen!
Was erlaubt sich der BR Bamberg in eine solche Reihe aufzunehmen.
Wir sind erst 1803 von den Bayern besetzt worden!
Deshalb:

BR- NEIN DANKE - Abschalten jetzt!

Steinbruechlein - 19.02.2012 23:05    (0)   
 

Soso...
...das bayrische Jahrtausend. mir wird schlecht.....

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