Kommentar: Münchner Desinteresse an Franken
11.02.2012 Ort: Bamberg Von: Adrian Grodel
Tennis Nicht einmal das Bayerische Fernsehen hielt es für nötig, die Davis-Cup-Begegnung zwischen Deutschland und Argentinien aus Bamberg zu übertragen. Ein Kommentar.
Das ist bitter. Und es stößt besonders auf vor dem Hintergrund, dass vor vier Jahren das DSF den Davis Cup direkt aus Garmisch-Partenkirchen übertragen hatte. Damals waren die Ränge halbleer, die Stimmung bescheiden. In Bamberg war die Halle am Freitag und Samstag fast voll, und die Kulisse phantastisch.
Nun müsste man als Franke meinen, dass wenigstens das Bayerische Fernsehen Interesse an einer Übertragung zeigt, wenn schon die übrigen Sendeanstalten in Deutschland die Topveranstaltung in Bamberg ignorieren. Zumal der Südwestrundfunk gerade eine Woche zuvor das Pendant der Damen zum Davis Cup, den Fed-Cup, live aus Stuttgart übertragen hatte. Leider weit gefehlt!
Lustlosigkeit und Willkür
Das Münchner Desinteresse am Davis Cup in Bamberg ist im Prinzip nur ein weiteres Mosaiksteinchen in der Indizienkette, mit welcher Lustlosigkeit und Willkür die Entscheider des öffentlich-rechtlich und somit auch mit fränkischen Gebührengeldern finanzierten Bayerischen Rundfunks den Franken begegnen.
Wir erinnern uns gut daran, dass beispielsweise im vergangenen Jahr ein Spiel der zweiten Basketball-Bundesliga mit Beteiligung des großen FC Bayern München live im Dritten gezeigt worden war, während die Bamberger Spitzenbasketballer um jedes Sendeminütchen beim BR für die Übertragung der Euro-League kämpfen mussten. Und die seit langem gehegte Hoffnung auf einen fränkischen Tatort machte jüngst ein BR-Sprecher zunichte mit der Begründung, dass dafür kein Geld vorhanden sei und bei maximal drei Tatort-Produktionen im Jahr unter Umständen das Image der Münchner Filmbeamten Batic und Leitmayr leiden könnte. Genau das ist der Punkt: Mehr Sendezeit für Franken bedeutet weniger Sendezeit für Altbaiern und Oberbayern. Und das kratzt an der Münchner Seele. Ähnlich große ARD-Anstalten wie der BR leisten sich übrigens seit langem mindestens zwei Tatort-Ermittler aus verschiedenen Städten.
Kein Plädoyer für Unabhängigkeit
Tennis gehört mit 1,6 Millionen Mitgliedern nach Fußball und Turnen zu den beliebtesten Breitensportarten in Deutschland. Das deutsche Fernsehen, allen voran der BR, hat dies an diesem Wochenende bedauernswerterweise ignoriert. Fränkischen Separatisten sei gesagt, dass dies kein Plädoyer für rot-weiße Unabhängigkeit vom bayerischen Löwen ist. Im Gegenteil: Wir Franken gehören dazu und sind ein gleichwertiger Teil Bayerns. Diese Erkenntnis sollte der neue BR-Indentant Ulrich Wilhelm im Gepäck haben, wenn er in diesem Jahr zum Antrittsbesuch in alle Regierungsbezirke kommt. In der Tennissprache ausgedrückt: Mit Dauer-Vorteil München kann ein Franke nie ein Spiel gewinnen.
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Kommentare
Da wird Seiten lang über ein Tennis-Spiel gelabert, aber keiner sagt, WER gewonnen hat. … typisch!
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Mann sollte eh aus Protest diesen bayerischen Besatzungsmachtssender nicht mehr schauen!
Seit mehreren Tagen...
....ist auch die Frankenschau im Internet nicht mehr abrufbar. Jedenfalls bei mir im bayrischen Oberland! Ebenso auch andere Sendungen im bayrisch gesteuerten Fernsehen!
Haben wir Franken im Fasching überzogen?
ein Komplott?
Die wahren Separatisten sitzen in Múnchen- nicht in Franken!
Immer wieder, wie auch in diesem Artikel ( auch von Herrn Angerstein vom FT , immer wieder zu lesen ), dass der Artikel nichts mit Separatismus zu tun hat- hat er sehr wohl nach meiner und vieler anderer.
Er hat námlich mit dem z.Teil agressiven Separatismus von bay. Seite speziell mit dem aus Múnchen zu tun-egal ob bewusst oder unbewusst. Dort wird Bayern separariert, in die wohlgelittenen Teile Altbayerns und in die nur geduldeten Teile Frankens. Diese braucht man z.B., nur zum Mitzahlen und um die Bevólkerungszahl Gesamtbayern-Frankens auf zu húbschen damit man in Berlin weiter meinen kann, man haette dort auch etwas mit zu sagen!
ja ja
bin ich froh und beruhigt, dass ich mich für sport und nicht für tennis interessiere
Da
hat der Herr Grodel mal wieder was geschrieben: „Das ist aber gar nicht schön, was München mit uns macht, echt gemein. Aber nicht böse sein, wenn ihr so weiter macht, wird sich absolut nicht ändern, versprochen! Ich übernehme auch eure dämliche seppelzentrische Diktion und bezeichne alle, die nicht dem bayerischen Staatsfetischismus huldigen als böse Separatisten. Das ist zwar sachlich falsch, aber ich fang auch bestimmt nicht an, die Bevölkerung in der Provinz sachlich zu informieren! Entschuldigung, dass ich das geschrieben habe.“
In München wird man sich köstlich darüber amüsieren.
weiter ausbaufähig
@ #Pro-Franken:
Ihr Vorschlag hört sich nicht schlecht an, persönlich würde ich aber noch weitergehen:
- Bayern weg von Deutschland
- Franken weg von Bayern
- Oberfranken, weg von Franken
Das ist kein Desinteresse an Franken
das ist einfach Desinteresse beim Tennis. Wer interessiert sich denn heutzutage noch für Tennis? Selbst bei olympischen Spielen oder so, wo Tennis eine Sportart unter vielen ist, wird das äußerst selten übertragen.
Außerdem gibt es gewisse Rahmenabkommen mit allen Fernsehsendern, da kann man nicht einfach mal so ein Spiel oder etwas übertragen. Und ich bin froh, wenn unsere Gebühren nicht so verschwendet werden. Wenn es Sport1 und den Exklusivvertrag mit der Bekobundesliga nicht gäbe, würde auch Basketball niemals übertagen.
Und natürlich schaut der bayerische Rundfunk wie alle Sender darauf, was es an Einnahmen bringt und alles was zum Fc Bayern gehört, bringt halt Geldin die Kasse, weil die ordentlich zahlen können auch wenn sie nur mittelmäßig spielen können.
Zuerst Bayern, dann Frankenland
Erst soll Bayern von Deutschland unabhängig werden, dann das Frankenland von Bayern! Weg von Berlin! Weg von München!
Sorry
Davis-Cup-Begegnung zwischen Deutschland und Argentinien aus Bamberg zu übertragen??
Ich waaß fei a net, wos des is und wer do wos gechä an anern gspielt hot.
Schluß mit der BBZ!
Es ist an der Zeit, den Bayern mal zu zeigen wo ihr Geld eigentlich herkommt. Wer soviel Arroganz an den Tag legt, darf sich letztendlich nicht wundern, wenn eines Tages der Freistaat Franken ausgerufen wird.
Wer hat uns Franken eigentlich gefragt, um in unserem Namen solch zynisch-anbiederndes Geschwafel zu veröffentlichen?:
"Fränkischen Separatisten sei gesagt, dass dies kein Plädoyer für rot-weiße Unabhängigkeit vom bayerischen Löwen ist. Im Gegenteil: Wir Franken gehören dazu und sind ein gleichwertiger Teil Bayerns. "
Schluß mit der BBZ!
soweit ich weiß
hat niemand die Franken in der Vergangenheit gezwungen sich den Bayern zu unterwerfen.
Wir haben uns nicht sonderlich gewehrt gegen die Anektion.
Nachzulesen sehr ausführlich bei Wikipedia.
Wehe den Besiegten.
Münchner Desintresse an Franken
Mir fiel im vergangenem Jahr schon auf, dass die Oberbayern weit vor den Franken liegen, denn wir sind ja nur Bürger zweiter oder dritter Wahl, denn warum sollte man aus Franken einen Sportbericht bringen, sei es Baskeball 1. Liega oder Daviscup aus Bamberg. Aber die Bayern in der zweiten Liga Baskeball, werden gesendet. Was kann man da erkennen, Oberbayern topp und wir Franken flopp
Fehlendes Interesse
Es muss Interesse an Tennis bestehen und das tut es eben nicht (mehr). Die Quoten wären sicherlich miserabel.
Aber wofür gibt es Blöd.de.
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