Pettstadter Verfolgungsjagd wie im Krimi

03.02.2012   Ort: Pettstadt  Von: Anette Schreiber  Fränkischer Tag

Fahrerflucht Zwei demolierte Polizeiautos, ein kaputter Jeep, zwei verletzte Polizisten und vermutlich jede Menge Menschen, die bei einer filmreifen Verfolgungsjagd im Raum Bamberg in Angst und Schrecken versetzt wurden. Das ist die vorläufige Bilanz von Donnerstagnacht, als eine Streife einen möglichen Unfallverursacher anhalten wollte.


Am Holzstoß endete die Fahrt für diesen Streifenwagen Fotos: Ronald Rinklef
Eigentlich begann alles am Nachmittag des Donnerstag, so Pressesprecher Jürgen Stadter. Im Hafengebiet fuhr ein Jeep auf mehrere Autos auf, die an der Ampel standen. Der Fahrer stieg aus, erkundigte sich kurz wie es den Beteiligten ging und fuhr dann auf und davon.

Die dann eingeleitete Fahndung nach dem Jeepfahrer hatte zunächst keinen Erfolg. Nachts, um 22 Uhr erkannte eine Polizeistreife auf dem Münchner Ring das Unfallfahrzeug und versuchte es anzuhalten.

"Dann ging's richtig los", sagt Stadter.

Die Streife verfolgte den Jeep, der sämtliche rote Ampeln überfuhr und Richtung Pettstadt raste, unterwegs steigen drei Leute aus. Die wurden dann von der Polizei verfolgt und festgenommen, wobei sich Beamten verletzten. Kurzzeitig hatte man den Jeep aus den Augen verloren, der krachte dann in Pettstadt in einen Streifenwagen und floh weiter.

Ein Hubschrauber sichtete den Jeep dann im Wald bei Pettstadt, vom Fahrer fehlt jede Spur.

Die Polizei weiß zwar, dass er einen Bezug zum Bamberger Fahrzeughalter hat, konnte den Mann aber noch nicht festnehmen.

Zeugen, die bei der Verfolgungsfahrt möglicherweise gefährdet wurden oder zu Schaden kamen, mögen sich bei der Polizei unter Tel. 0951/9129 491 melden, die Ermittlungen dauern an.



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Kommentare

 
15  Kommentare  
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unbekannt - 04.02.2012 10:00    (0)   
 

Polizeicrash
Überlegt doch mal. wenn das polizeiauto in den holzstapel reingefahren wäre, würde der wohl kaum noch so da stehen. und im artikel steht doch, dass der flüchtende Pkw in den Streifenwagen gekracht ist... Wahrscheinlich ist die Streife dann auf die Seite gefahren. Aber hauptsache wieder aufgeregt...

Hausi - 04.02.2012 02:35    (0)   
 

Eins bitte nicht vergessen
Einer der Flüchtigen wurde von 3 sehr aufmerksamen Pettstadter Jungs (zwischen 17 und 23 Jahren) geschnappt und der Polizei übergeben!!!

Auricher - 03.02.2012 20:11    (0)   
 

Also, wenn der auf den Holzstoß gefahren ist,
dann sollte der Fahrer dringend an seinen Fahrkünsten arbeiten. Mir ist schon oft aufgefallen, dass Blaulicht allein keinen guten Fahrer macht. Weder beim Roten Kreuz, Malteser etc. noch bei der Polizei. Viele können so gut Autofahren wie ich ein Raumschiff steuern könnte. Da haben die Jungs und Mädels von der Blaulichtfraktion echt ein Problem.

MexxPexx - 03.02.2012 19:57    (0)   
 

Man merkt schon,
dass hier ne ganze Riege von Rechtsexperten am schreiben ist; nur mal kurz zur Aufklärung: es ist durchaus legitim, dass man ein flüchtendes Fahrzeug versucht von der Straße zu holen, notfalls auch mit Hilfe des Streifenwagens, um eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer auszuschließen; natürlich muss die Aktion auf ihre Verhältnismäßigkeit hin überprüft werden, aber ich denke, wenn man den Artikel aufmerksam liest, dass dies hier der Fall war; der flüchtende Pkw-Fahrer scherte sich ja offensichtlich um rein gar nichts (...der sämtliche rote Ampeln überfuhr...). Ich würe gerne in eure Gesichter sehen, wenn solch ein Vollpfosten auf euch zugerast kommt und ihr vielleicht grade noch so ausweichen könnt; mir klingen jetzt schon eure Kommentare in den Ohren, wenn sich dann die Polizei vornehm zurück halten würde. Mein Respekt vor den Polizeibeamten, die offensichtlich ohne Rücksicht auf ihre eigene Gesundheit hier ihren Job gemacht haben.

Stimmchen - 05.02.2012 10:13    (0)   
 

nicht Rechtsexperten
sondern ein Rechtsexperte ist hier am schreiben. Ich heiße es nicht gut, wenn einer so doof ist und vor der Polizei -wohlbemerkt mit dem Auto- flüchtet. Aber ich heiße es auch nicht gut, wenn die Polizei jemanden bis aufs Blut hetzt. Hier sollte die Polizei, zum Schutze unschuldiger Verkehrsteilnehmer, sich mal überlegen, ob es sich um einen Schwerverbrecher handelt.....*kopfschüttel* Man könnte es noch verstehen, wenn sie nicht wüßten, wem das Fahrzeug gehört. Im Falle eines Zweifels ist der Halter für sein Fahrzeug verantwortlich zu machen, oder?

blondeskomma - 03.02.2012 17:11    (0)   
 

Alfons
der p i n K!! e l t:))

Taugenichts - 04.02.2012 16:49    (0)   
 

Jetzt sei doch nicht so
pinkelig!

Volltreffer - 04.02.2012 18:59    (0)   
 

Dann soll er halt
brunzen schreiben zwinkern

robertx66 - 03.02.2012 16:18    (0)   
 

Unfall
Ich hoffe mit den Polizisten wurde ein Test am Alkomaten durchgeführt ,sollte normal sein bei einer möglichen Straftat.

Alfons - 03.02.2012 14:35    (0)   
 

Bild Nr.3
Pingelt der Polizist da an die Mauer?

hahnweg - 03.02.2012 13:49    (0)   
 

Fahrtraining für Polizisten?
Kriegen die Polizisten denn kein Fahrtraining? Sowas sollte natürlich nicht passieren, dass man hier Staatsgelder vernichtet, nur weil der Fahrer mal ein bisschen schneller fahren musste.

Roth - 03.02.2012 17:06    (0)   
 

der Freistaat Bayern hat volle Kassen ....
... wie uns der Markus Söder hat wissen lassen. Daher muss sein Kollege Joachim Herrmann mit seiner Mannschaft etwas für die Ankurbelung der Automobilindustrie tun!!! - grins.

Besserwisserin82 - 03.02.2012 12:54    (0)   
 

Das sind
aber sehr wenige Bilder vom verbeulten Polizeiauto. Kann man bitte noch 10-30 Stück einstellen?

ArmesDeutschland - 05.02.2012 10:57    (0)   
 

...
heheeee

BamBrux - 03.02.2012 10:57    (0)   
 

@Redaktion
Was bitte will uns dieser Satz sagen:???

"Die Polizei weiß zwar, dass er einen Bezug zum Bamberger Fahrzeughalter hat, konnte den Mann aber noch nicht festnehmen."

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