In Bamberg wird noch eine Brücke abgerissen
16.03.2010
Von: Michael Wehner ![]()
Vollsperrung Die durch den Bau der Kettenbrücke und die Vollsperrung der Gaustadter Straße ohnedies gestressten Bamberger müssen mit weiteren Umleitungen leben: Im April beginnt der Abriss der Wehrbrücke über dem rechten Regnitzarm. Dabei handelt es sich um eine viel begangene Verbindung für Fußgänger und Radfahrer zum Hain.

Für viele Fußgänger und Radfahrer eine wichtige Verbindung in den Hain und zu den Sportstätten der TSG Bamberg: die Wehrbrücke in Bamberg. Abriss und Neubau beginnen Ende April und dauern bis Ende November. So lange ist das Nadelöhr komplett gesperrt. Foto: Michael Wehner
Eine Ersatzverbindung wird es zwischen Hain und der Jahn-Halbinsel für die Bauzeit nicht geben. "Wir haben lange darüber nachgedacht, wie wir die Verbindung aufrecht erhalten könnten. Aber Sicherheits- und Finanzgründe waren es letztlich, die den Ausschlag gegeben haben, dass wir uns dagegen entscheiden haben", sagt Marko Ruszczynski vom Schifffahrtsamt Nürnberg.
In der Überlegung war es laut Ruszczynski gewesen, im Oberlauf eine Pontonbrücke zu installieren oder die Übergehbarkeit über die Pfeiler während des Baus zu gewährleisten. Doch beides hätte Einschränkungen bei der Bewegbarkeit des Wehrs mit sich gebracht oder wäre zu gefährlich gewesen.
So müssen sich die Bamberger, die in den Hain wollen oder von der Inselstadt in Richtung TSG wollen, in den nächsten Monaten auf erhebliche Umwege einstellen. Einer davon führt über die Brücke an der Buger Spitze und die Franz-Fischer-Brücke entlang des rechten Regnitzarms zum Ziel. Natürlich können Fußgänger auch auf dem Münchner Ring von einer zur anderen Regnitzseite wechseln.
Das Wasser- und Schifffahrtamt investiert zurzeit zwölf Millionen Euro in die Erneuerung der Schleuse am Main-Donau-Kanal wenige Meter von der Wehrbrücke entfernt. 2001 wurde bereits die Schleusenbrücke neu gebaut. Damals kam es zu einem Eklat, weil sich die Stadt mit dem Hinweis auf die Kosten von 100.000 Mark geweigert hatte, einen Ersatzsteg wenigstens für Fußgänger und Radfahrer zu bauen. Norbert Tscherner gelang der Coup. Er zimmerte in einer Nacht- und Nebelaktion für wenige tausend Euro einen Holzsteg und sorgte dafür, dass die Bamberger während der monatelangen Bauphase ohne Umwege an ihr Ziel gelangten.
Weitere Artikel zum Thema suchen
Kommentare
Zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Kommentieren
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzuschicken.
| Benutzername |
Passwort |
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben, klicken Sie bitte hier.
Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.
Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.
Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden!
| gewünschter Benutzername: | ||||
| gewünschtes Passwort: | ||||
| Wiederholung Passwort: | ||||
| Email: | ||||
| Kundennummer: | ||||
| Anrede: |
|
|||
| Vorname: | ||||
| Nachname: | ||||
| Zusatz (z.B. Firma): | ||||
| Straße/Hausnr.: | ||||
| PLZ/Ort: | ||||
| Ich bin mit den AGB und der Netiquette einverstanden: | ||||
Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Das Ergebnis von (2 + 4) * 3 lautet?:








close













(3)


