Der Gockel ist wieder "daheim"

02.09.2010   Von: Berthold Köhler  inFranken.de

Kirchweih Nachdem die Unterleiterbacher beim Hahnenschlag in Oberbrunn siegten, war es nun an Silke Köhler, den Vogel mit einem Treffer wieder zurückzuholen.


Viel Spaß hatten die Zuschauer beim Hahnenschlag in Unterleiterbach. Beim Schlag versucht sich Martin Schmidt aus Oberbrunn. Foto: Berthold Köhler
Zwischen den befreundeten Nachbarorten Oberbrunn und Unterleiterbach scheint sich für die nächsten Jahre ein höchst unterhaltsamer Wettbewerb anzubahnen. Motto: Wer holt den Hahn? Nachdem Stefan Groh beim Hahnenschlag der Schlossbergfreunde am dritten August-Wochenende triumphierte, haben die Oberbrunner jetzt - wie versprochen - "Revanche" genommen: Sie holten sich den Vogel zurück.

Allerdings musste sich die vierköpfige "Brünner" Fraktion auf die Zielsicherheit einer Frau verlassen, um ihr Versprechen einzulösen: Silke Köhler war es, die gleich beim ersten Hahnenschlag ihres Lebens einen viel umjubelten Volltreffer landete. Sie holte sich damit den sechs Monate alten Vogel - und brachte ihn dadurch wieder "nach Hause", weil dieser ja bei ihrem Nachbarn Leonhard Storath aufwuchs. Ob sich für Stefan Groh und seine Unterleiterbacher allerdings in zwei Jahren bei der nächsten Kirchweih der Schlossbergfreunde in Oberbrunn die Gelegenheit bietet, den gleichen Hahn wieder zu schnappen, scheint fraglich: Schon bei der Siegesfeier am Montagabend im Gasthaus Schoder machten die verschiedenen Zubereitungsmöglichkeiten für den Vogel die Runde.

Ganz leer gingen die Gastgeber bei Hahnenschlag aber auch nicht aus: "Youngster" Tobias Bayer traf als erster aller Teilnehmer überhaupt mit verbundenen Augen einen Blumentopf und sicherte sich ein Fünf-Liter-Fass Bier. Den Rest machten die Oberbrunner aber unter sich aus. Hahnenschlag-Routinier Stefan Wagner-Baumeister holte sich den zweiten Preis (zehn Liter Bier), ehe Silke Köhler zum Volltreffer ausholte und sich neben dem Hahn auch ein 15-Liter-Fass sicherte.Der Erlös der Veranstaltung - die von Stefan Groh und Lothar Dietz nicht nur organisiert, sondern auch höchst unterhaltsam moderiert wurde - geht als Spende an einen wohltätigen Zweck.




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