Bambergs Maxplatz ist über Nacht ergrünt

20.05.2010   Von: Michael Wehner  inFranken.de

Stadtverschönerung Lange wurde um die Verschönerung des Maxplatzes im Stadtrat gerungen. Einen ersten Schritt hat die Stadt am Donnerstag früh gewagt.


Eine Reihe von Kugelahornbäumen schmückt seit heute früh die Rathausfassade am Maxplatz. Fotos: Matthias Hoch
Noch im Morgengrauen stellten Mitarbeiter des Gartenamts der Stadt Bamberg zwölf Kugelahorne in zwei Reihen auf. Dazu kamen noch mehrere Pflanzpyramiden mit Geranien.

Die ersten Reaktionen von Passanten waren überwiegend positiv.

"Mir gefällt´s", sagte ein alter Bamberger, der mit seiner Bekannten beim Bummeln zufällig auf die Veränderungen stieß. Auch die zwei Damen im Bratwurststand, der auf dem Maxplatz platziert ist, lobten die neuen Perspektiven. "Das sieht sehr gut aus", hieß es bei denen, die von Berufswegen auf dem Maxplatz zu tun haben.

Bei den Bäumen handelt es sich wie berichtet um Ahorne, die in Kugelform gewachsen sind. Von der früheren Überlegung, Zierkirschen einzupflanzen, war man im Gartenamt wieder abgekommen. "Die Kugelahorne entfalten mit ihrer breiten Krone die beste Wirkung auf diesem großen Platz", begründete Michael Gerencser vom Gartenamt die Entscheidung. Außerdem gelten sie als robust genug, um die schwierigen klimatischen Bedingungen auf dem Maxplatz ebenso wegstecken zu können wie die Folgen von gelegentlichen Umzügen.

Die Bäume stehen in qualitätvoll aussehenden großen Holzkübeln, in denen zusätzlich Geranien für Farbtupfer sorgen. Wegen der Größe des Platzes entfalten die zwölf Bäumchen wie erwartet nicht die ganz große Wirkung, aber eine Aufwertung sind sie gleichwohl. "Durch das Grün wirkt der kahle Platz einfach freundlicher", sagte ein Passant, den wir um seine Meinung baten.

Gekostet hat die Verschönerungsaktion ca. 25 000 Euro. Damit wurde pünktlich zum Ende der Eisheiligen ein Beschluss des Stadtentwicklungssenat umgesetzt, den dieser im März gefasst hatte, um der viel beklagten tristen Atmosphäre auf dem Areal im Herzen der Stadt entgegenzuwirken. Es soll aber nur ein Einstieg in weitere Verbesserungen sein. Dazu gehören unter anderem die Überlegung, die Tiefgarage mit einem transparenten Cafégebäude zu überbauen und Gastronomie im Untergeschoss des Rathauses zuzulassen. Aus Kostengründen haben diese Ideen in nächster Zukunft allerdings wenig Aussicht auf Verwirklichung.





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