Bahnstrecke Bamberg-Nürnberg wieder frei

10.01.2012   Ort: Strullendorf  Von: Hans Kurz  Fränkischer Tag

Schienenverkehr Auf der Bahnstrecke Bamberg-Nürnberg können die Züge wieder fahrplanmäßig fahren. Ein wegen verrutschter Ladung in Strullendorf gestoppter Güterzug hatte den ganzen Vormittag über zu Verspätungen und Zugausfällen geführt. Seit 14.15 Uhr sei die Strecke nun wieder frei, teilt die Deutsche Bahn mit.


Ein Radlader befördert die verrutschten Stahlplatten wieder zurück auf die Ladefläche Foto: R. Rinklef
Gegen 4 Uhr früh hatte der Fahrdienstleiter im Bahnhof Bamberg bei einem durchfahrenden Güterzug die verrutschte - aus Stahlplatten bestehende - Ladung bemerkt und den Zug stoppen lassen. Im Bahnhof Strullendorf wurde die Ladung dann gesichert, was den ganzen Vormittag in Anspruch nahm. In dieser Zeit konnte der Streckenabschnitt nur eingleisig befahren werden. Die S-Bahn von Nürnberg fuhr nur bis Forchheim, von und nach dort wurden Busse eingesetzt. Regionalzüge fuhren mit großer Verspätung, da der havarierte Güterzug nur sehr langsam passiert werden konnte. Pendler erreichten im Berufsverkehr mit Verspätungen bis zu einer Stunde ihr Ziel. Im Fernverkehr wurden ICEs teilweise über Würzburg umgeleitet.
Erst nachdem die Stahlplatten mit einem Radlader wieder auf die Wagons zurückgeschoben und gesichert worden waren, konnte der Güterzug in den Mittagsstunden den Bahnhof Strullendorf wieder verlassen.


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Kommentare

 
3  Kommentare  
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wwowbagger - 10.01.2012 16:53    (0)   
 

10 Stunden...
um ein paar verrutschte Stahlplatten wieder in Position zu schieben. Da fällt mir nix mehr ein, außer: Wenn jeder so arbeiten würde wäre Griechenland überall. 10 Stunden.

Klife1 - 10.01.2012 18:15    (0)   
 

Schwachsinniger Kommentar
In der Minute in der sie den Kommentar verfasst haben, hätten sie auch etwas arbeiten können. Das wäre wenigstens sinnvoll gewesen.

Ich denke selbst die Bahn weiß, dass eine Stunde normaler Zugverkehr günstiger kommt als eine Stunde Ersatzbusse, Einsatz von Baggern, Arbeitern, Polizei, ... Ich denke das haben Sie nicht so ganz begriffen. Genauso wenig, dass der Zug erst einmal in Position gebracht werden muss, die Lage analysiert werden muss, Einsatzkräfte geholt werden müssen. Lesen -> Nachdenken -> Schreiben.

Ich bin zwar nicht unbedingt pro Bahn, aber man muss die Sache objektiv sehen.

Desweiteren lernt man i.d.R. in der 7. Klasse, dass Stahl eine Dichte von 7,9 g/cm³ hat (in der Hauptschule vielleicht erst in der 8. Klasse).
Das bewegt man nicht so einfach. Auf den Bildern der Konkurrenz kann man erkennen, dass es sich um umgekippte Paletten handelte auf denen die Stahlplatten gelagert werden, welche zudem die Sicherungen am Waggon beschädigt haben. Wenn sie meinen, dass sie das in 5 Minuten hinbekommen freut sich die Bahn sicherlich auf ihre Bewerbung.

Das eigentliche Probleme hier war doch, dass die Informationspolitik und der Notfallfahrplan (wie so oft) nicht optimal war. Da müsste die Bahn mal was machen, da es ja regelmäßig zu (Voll-)sperrung auf dieser Strecke kommt.

@Redaktion: Schade, dass hierzu nicht mehr geschrieben wurde oder vielleicht noch das ein oder andere Bild hinzugefügt worden ist. Das hat die Konkurrenz deutlich besser gemacht. zwinkern

Roth - 11.01.2012 08:28    (0)   
 

Es ging wohl nicht schneller!
10 Stunden ist tatsächlich etwas lang - aber es geht wohl kaum viel schneller.

Auch das Thema "Notfallmanagement" ist behutsam zu sehen, denn es stehen nicht ständig überall in Deutschland Busse mit Fahrern für solche Fälle bereit - man muss sie erst rekrutieren, Bedenken muss man hierbei, dass gestern auch Schule war und unter der Woche viel Buskapazität somit gebunden ist.

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