14 Verletzte nach Schulhausbrand

16.03.2010   Von: Anette Schreiber  inFranken.de

Evakuierung  250 Schüler mussten wegen eines Brands im Dachgeschoss der Stegauracher Volksschule evakuiert werden. Durch Rauchgas erlitten 13 Schüler und eine Lehrerin leichte Verletzungen und wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Wehren hatten das Feuer schnell gelöscht.


Alle Fotos: Ronald Rinklef
Kurz nach 8 Uhr brach am Dienstag während der ersten Stunde in der Lehrerbibliothek unter dem Dach der Altenburgblick-Volksschule ein Feuer aus. Da dieses vom Hausmeister rasch entdeckt worden war, konnte die Feuerwehr umgehend alarmiert und der Rettungsplan der Schule umgesetzt werden. Innerhalb kürzester Zeit waren alle 250 Schüler und 25 Lehrkräfte auf den Sammelplätzen, von wo sie sich in Turnhalle und Aurachtalhalle begaben. Dort wurden sie zunächst von ihren Lehrern betreut. Notarzt und Rettungskräfte waren schnell vor Ort und begannen mit Untersuchungen und Betreuung. 13 Schüler und eine Lehrerin hatten Rauchgas, das über einen Kamin in den Werkraum gelangt war,eingeatmet und mussten deswegen ins Klinikum Bamberg.

Die Feuerwehr, die mit über 60 Einsatzkräften und neun Fahrzeugen angerückt war, hatte die Flammen im Hauptschultrakt nach rund 30 Minuten gelöscht. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen der Polizei rund 20 000 Euro. Die Kripo hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

Bereits nach kurzer Zeit konnten die Grundschüler, die in einem anderen Trakt als die Hauptschüler unterrichtet werden, wieder zurückkehren. Für die Hauptschüler war der Unterricht jedoch nach dem Alarm beendet. Das bedeutete insbesondere eine große organisatorische Leistung für das Sekretariat, das alle Eltern informierte und Fahrdienste organisierte. Dafür wie für den perfekt umgesetzten Notfallplan gab es seitens der Einsatzkräfte vollstes Lob. Ebenso wie für das Brandschutzkonzept und die baulichen Brandschutzmaßnahmen. So wurde es möglich, dass nicht mehr passiert ist, man laut Sekretariat "noch einmal glimpflich davon gekommen. "Es ist alles absolut professionell abgelaufen", sagt Stegaurachs Bürgermeister Siegfried Stengel,der unmittelbar nach Alarmierung vor Ort war. Auch der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Bayreuth, Alexander Czech, atmet auf: "Der Notfallplan hat funktioniert."



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