Ein Spiel zwischen Himmel und Hölle
12.03.2010
Von: Monika Beer ![]()
Puppenspieltage Sieben Figurentheatergruppen aus ganz Deutschland gastieren von 16. bis 20. März im Studio des Stadttheaters Schweinfurt bei den 23. Puppenspieltagen. Das Theater Kuckucksheim aus Heppstädt zeigt seine 110-minütige Version von "Faust" I und II.

Schattenspielszene der "Faust"-Produktion des Theaters Kuckucksheim in Heppstädt. Foto: Dirk Bleicker
Sammler Brockmüller als Motor
Als 1973 der leidenschaftliche Puppensammler und -kenner Uwe Brockmüller und der damalige Kulturamts- und Theaterleiter Günter Fuhrmann die Schweinfurter Puppenspieltage ins Leben riefen, war lange nicht abzusehen, dass daraus eine feste Größe im Kulturleben der Region werden würde. Von diesem ersten großen Puppentheaterfestival in Deutschland gingen sogar wichtige Impulse nach Erlangen, wo die bald internationalen Figurentheatertage dem Vorbild aus Schweinfurt ein bisschen den Rang abliefen. Was auch daran lag, dass das kleine, aber feine Festival in Schweinfurt nicht durchgängig gefördert und gepflegt wurde. Christian Kreppel, seit viereinhalb Jahren Leiter des Stadttheaters, war froh, gemeinsam mit dem berufenen Fachmann Brockmüller die Tradition wieder aufzunehmen und fortzuführen. Als Uwe Brockmüller im letzten Sommer überraschend starb, stand die künstlerische Planung für das Festival schon komplett. Und deshalb sind die 23. Puppenspieltage gleichsam das Vermächtnis ihres Inspirators – was sich auch an der Ausstellungsvitrine im oberen Foyer ablesen lässt, die jetzt zum 23. Mal mit Puppen aus der Sammlung Brockmüller bestückt wurde. Dass das Studio des Stadttheaters mit seinen nur 155, aber ansteigenden Plätzen ideal für das Festival ist, liegt für Intendant Kreppel auf der Hand: "Die Nähe ist vor allem für die kleineren Kinder so wichtig. Es ist immer wieder beglückend, wenn man ihnen ansehen kann, wie fasziniert sie vom Puppentheater sind." Was übrigens bei allen Altersstufen und den unterschiedlichsten Puppentheaterformen funktioniert. So ist seit Jahren die Produktion des Theaters Kuckucksheim von Goethes "Faust" I und II landauf landab ein Renner, bei der ein Spieler, ein Cellist und die drei Puppen Mephisto, Faust und Gretchen die einzigen Akteure sind.
Weitere Artikel zum Thema suchen
Kommentare
Zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Kommentieren
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzuschicken.
| Benutzername |
Passwort |
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben, klicken Sie bitte hier.
Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.
Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.
Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden!
| gewünschter Benutzername: | ||||
| gewünschtes Passwort: | ||||
| Wiederholung Passwort: | ||||
| Email: | ||||
| Kundennummer: | ||||
| Anrede: |
|
|||
| Vorname: | ||||
| Nachname: | ||||
| Zusatz (z.B. Firma): | ||||
| Straße/Hausnr.: | ||||
| PLZ/Ort: | ||||
| Ich bin mit den AGB und der Netiquette einverstanden: | ||||
Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wieviel ist 20 - 5 :






close

















(6)