Mehr Musicals im Gärtnerplatztheater
23.07.2010
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Theater Der künftige Intendant des Münchner Gärtnerplatztheaters, Josef Ernst Köpplinger, will einen stärkeren Akzent auf moderne Musicals setzen.

Der neue Intendant der Gärtnerplatztheaters in München, Josef Ernst Köpplinger Foto: Frank Leonhardt/dpa
Regierung folgte Heubisch
Die bayerische Staatsregierung folgte den Angaben zufolge am 13. Juli dem Vorschlag von Heubisch, Köpplinger zum künftigen Intendanten des zweiten staatlichen Musiktheaters in München neben der Bayerischen Staatsoper zu machen. Heubisch und Köpplinger unterzeichneten bei der Pressekonferenz vor laufenden Kameras den Sechsjahresvertrag. Er gehe schweren Herzens von Klagenfurt weg, freue sich aber auf die Herausforderung und große Verantwortung in München, sagte Köpplinger. Das Gärtnerplatztheater sei eine "wunderbare Begegnungsstätte" und dürfe nicht als Konkurrenz zur Bayerischen Staatsoper verstanden werden. "Es soll das bringen, was die Oper nicht bringt", sagte der 46-Jährige zu den künftigen Spielplänen. Er werde sich um Absprache mit Opern-Intendant Nikolaus Bachler bemühen.
Von Klagenfurt nach München
Seit drei Jahren ist Köpplinger Intendant des Stadttheaters Klagenfurt. Dort inszeniert er auch selbst viele Stücke, besonders Operetten und Musicals wie "Les Misérables" oder "Sweeney Todd". In München führte er schon bei Emmerich Kßlmßns Operette "Gräfin Mariza" Regie, die erneut auf dem Spielplan steht. Auch als Intendant in München werde er Regie führen - "das ist gewollt", sagte Köpplinger. Begonnen hatte er seine Karriere an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien sowie in New York und London. 1988 erhielt er sein erstes Festengagement an den Städtischen Bühnen Regensburg. Auch an der Volksoper Wien, den Kammerspielen Berlin und der New National Opera in Tokio arbeitete der 46-Jährige bereits. In München wird er besonders mit der im Mai 2012 beginnenden Renovierungsphase beschäftigt sein. Während der 55 Millionen Euro teuren Arbeiten kann das Haus nicht bespielt werden, es soll auf andere Spielorte im Großraum München ausgewichen werden. Dazu zählen beispielsweise in München das Prinzregententheater, das Cuvilliés- Theater oder die Reithalle. dpa
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