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Ganz neu: der klar.text-Comic
Das klar.text-Team hat sich für das Schuljahr 2011/2012 etwas Besonderes einfallen lassen und mit dem Comiczeichner groobert (aka Robert Mühlich) zusammengearbeitet. Herausgekommen ist ein Erklär-Comic rund um die Zeitung. Geklärt wird, ob Bäume für die Zeitung sterben müssen (NEIN!!), was Ötzi hätte fotografieren und verschicken können, wenn er ein MMS-Handy gehabt hätte und wo überall Informanten der Zeitung sitzen.
Diese Erklärzeitung ist ideal für den Einstieg in die Arbeit mit der Tageszeitung, macht Spaß beim Lesen und enthält wertvolle und grundlegende Informationen, die das klar.text-Team schülergerecht zu Papier gebracht hat. Jeder Teilnehmer bekommt ein eigenes Exemplar.
Schon 7700 Schüler und Lehrer haben sich für klar.text angemeldet
klar.text und klar.text in der Grundschule stehen auch im Schuljahr 2011/12 wieder bei vielen Klassen auf dem Stundenplan. Das Beste: Jede interessierte Klasse kann mitmachen, die Anmeldung ist jederzeit möglich.

Mit ganz neuem Unterrichtsmaterial starten die Medienprojekte klar.text und klar.text in der Grundschule ins neue Schuljahr. In Zusammenarbeit mit Comic-Zeichner groobert (aka Robert Mühlich) ist ein ganz anschaulicher und spannender klar.text-Comic entstanden, der Schülerfragen rund um den Journalismus beantwortet. Alle Teilnehmer erhalten ein Exemplar. Auch die Unterrichtsideen für Lehrerinnen und Lehrer hat die klar.text-redaktion renoviert und mit vielen neuen Inhalten und Übungen angereichert.
Für das laufende Schuljahr haben sich bereits 3200 Grundschüler und 4498 Jugendliche mit ihren Lehrern angemeldet. Jede Schulklasse kann bei klar.text mitmachen - und zwar das ganze Schuljahr über: Grundschulklassen können aus 26 Startterminen den passenden auswählen; für 8. und 9. Klassen sind 16 Starttermine möglich. Hier geht's zur Anmeldung.
Bei Fragen, Besuchswünschen, Anregungen helfen Ihnen und Euch die klar.text-Ansprechpartner weiter.
Popel-Zeichner Thorsten Trantow im Interview mit klar.text

Die neue klar.text-Projektzeitung ist da. Neben interessanten Infos zu Redaktion, Druckerei, Ausbildungsberufen und vielem mehr lesen alle klar.text-Teilnehmer, wie der Zeichner und Cartoonist Thorsten Trantow zu Popel kam. Hier das komplette Interview:
Vor gut sieben Jahren kam Thorsten Trantow zu Popel – oder sollte man besser sagen, Popel kam vor gut sieben Jahren zu dem sympathischen Zeichner? Im Jahr 2003 hatte der heute 34-Jährige die Idee, einen Comic mit einem Kind als Hauptfigur zu zeichnen. Ein voller Erfolg, denn der kleine Zeitgenosse mit der Knubbelnase hat die Herzen der jüngsten Zeitungsleser im Sturm erobert, wie wir Redakteure im Gespräch mit Euch Kindern immer wieder erfahren haben. Jetzt erzählt Popels „Papa“, wie Popel eigentlich zur Welt kam – dabei verrät er auch viel über seine eigene Kindheit.
Herr Trantow, wie kam Popel auf die Welt beziehungsweise auf Ihren Zeichentisch?
Thorsten Trantow: Ich hatte die Idee, einen Comic mit einem Kind zu zeichnen, in dem es um die Schule geht und in den ich auch ein wenig meine eigene Kindheit einfließen lassen konnte. Ich hatte vorher immer Geschichten mit einem Igel gezeichnet, da ging’s um tierische Themen, das war auch immer witzig. Aber irgendwann wollte ich einfach mal etwas mit menschlichen Darstellern bringen – und dann kam Popel.
Und wie kam Popel zu seinem Namen?
Ganz spontan! Ich habe mir da eigentlich keine Gedanken gemacht, wie ich den kleinen Kerl nennen soll. Ich habe die Figur entworfen und skizziert – und dann sah ich da vorne diese knubbelige Nase. Und da dachte ich: „Die ist ja richtig schön knubbelig, sieht ja aus wie ein kleiner Popel“, und dann war auch der Name schon da. Ich sah meine erste Skizze an und mir war klar: Das ist Popel!
Unsere kleinen Leser lieben Popel – vielleicht weil er so tickt, wie eben viele Kinder ticken. Nun haben Sie angedeutet, dass Sie Ihre eigene Kindheit in diese Comics einfließen lassen: Hat Popel Ähnlichkeiten mit Ihnen als Kind?
In manchen Dingen schon. Vom Aussehen her nicht – ich bin blond, er ist dunkelhaarig. Aber manche Charakterzüge sind ähnlich: Dieses Freche, das Mit-dem-Kopf-durch-die-Wand-Wollen und dann fliegt er doch auf die Nase, gerade so diese Sachen mit der Schule – da bin ich schon eins mit ihm. Mit Mathe hat ich’s nie, muss ich ehrlich sagen. Dafür war ich in Kunst und in Deutsch gut. Ich habe versucht, mit Popel meine eigenen Erlebnisse rüberzubringen. Es kommt in den Geschichten ja immer wieder vor, dass er mit einer Fünf in Mathe nach Hause kommt. Aber auch diese Streiche, die Abenteuerlust draußen in der Natur, wenn er und sein Freund Lars über Alltägliches reden – das hat schon auch mit mir zu tun.
Haben Sie selbst Kinder?
Ja! Seit Januar bin ich Papa.
Wow, herzlichen Glückwunsch!Spielt Ihr Baby denn in den Geschichten auch eine Rolle?
Das Thema Baby lasse ich seit letztem Jahr ein wenig einfließen. Ich möchte unseren kleinen David ein bisschen in die Geschichte einbringen. Da wird voraussichtlich bald eine neue Figur auftauchen: Popel bekommt ein Brüderchen. Und dieses Abenteuer, wie der Popel mit dem Kleinen klarkommen muss, nach dem Motto: „Hilfe! Da ist jetzt plötzlich noch ein Zweiter, der mir den Rang abläuft!“ möchte ich mit aufbauen. Da habe ich aus dem Privaten gerade wirklich eine gute Vorlage.
Haben Sie denn auch schon als Kind gerne gezeichnet – vielleicht sogar auf das ein oder andere Mathe-Heft?
Ja, ich war furchtbar! Wenn da ein leeres Blatt Papier vor mir lag, und es war noch ein Stift in der Nähe, dann ging’s auch schon gleich los. Ich konnte nicht lange zusehen, wie das Papier so nackig dalag (lacht). Ich habe gekritzelt, lauter Figuren und Dinge, die mir gerade so durch den Kopf gingen. Wenn kein Papier da war, habe ich auch auf Tische gekritzelt, ich muss es zugeben. Das kam halt bei den Lehrern nicht so gut an (lacht wieder herzlich).
Es ist einfach passiert?
Ja, doch. Einfach aus dem Moment heraus ging’s los.
Haben Sie auch mal Mitschüler oder Lehrer karikiert?
Ja, ich kann mich an ein Erlebnis erinnern, da habe ich versucht, die ganze Situation mit dem Lehrer festzuhalten. Aber eigentlich habe ich immer Figuren aus meiner Fantasie gezeichnet, die einfach so aufs Papier kamen.
Und wie ist das heute? Wie entsteht eine Popel-Geschichte?
Die Idee ist immer als Erstes da. Eigentlich entstehen die Ideen meistens spontan. Da passiert gerade etwas, man sieht draußen irgendetwas oder zuhause – und schon hat man eine spontane Idee. Die ist meistens nicht gleich der Brüller, aber dann spinnt man einfach weiter. Irgendwann hat man etwas, da knüpft man dann dran an. Oder man hat ein festes Thema, etwa das Baby: Da hat man dann eine Serie, kann immer wieder eine Pointe reinbringen. Wenn eine Idee sitzt, dann fange ich an zu skizzieren. Da muss ich mir Gedanken machen, wie ich die Idee in drei oder vier Bildern unterbringe. Und dann geht’s schon mit dem Zeichnen los. Wenn die Bleistiftzeichnung fertig ist, mache ich mit Tusche weiter. Die muss trocknen, dann kann ich den Bleistift ausradieren. Anschließend scanne ich die Geschichte ein, dann kommt der Text dazu. Am Text hängt viel – die Zeichnung kann noch so schlecht sein, der Text muss passen. Ein schlechter Text macht alles kaputt.
Nun ist ja in den Popel-Comics nicht viel Platz für Text – wie schaffen Sie es, mit wenigen Worten auf den Punkt zu kommen – und noch einen Witz am Schluss einzubauen?
Es ist in der Tat schwierig, aus dem Wenigen, was man an Platz hat, viel zu machen. Oft ist es so, dass man die Geschichte hat und einen halben Roman dazu schreiben könnte. Aber ich habe ja immer nur diese kleinen Sprechblasen. Dann will man der zweiten Figur auch noch etwas mitgeben, hat aber den Platz nicht. Das ist oft ärgerlich, man muss sich beschränken – und wirklich den Kern treffen: Diese Aussage, diese Information muss ich irgendwie rüberbringen, damit ich dann im vierten Bild den Treffer hab’ mit dem Gag.
Sie sagten vorhin, dass Ihnen viele Geschichten buchstäblich über den Weg laufen – haben Sie immer einen Notizblock in der Jackentasche, um alles festzuhalten?
Wenn ich unterwegs bin, versuche ich, mir kurze Notizen zu machen. Gerade beim Einkaufen fällt einem ja öfter was auf. Man beobachtet die Leute, es kommt eins zum anderen, da denkt man sich, das wär’ jetzt witzig. Zum Beispiel stand ich mal in einer ewig langen Schlange an der Supermarktkasse und dachte, „da komm’ ich ja nie dran!“ Da habe ich nach einem Kugelschreiber in der Jackentasche gekramt und mir schnell „Supermarkt, Kasse, Schlange, warten“ aufgeschrieben. Und so entstand wirklich ein Strip: Popel muss in einer Geschichte ewig lang an der Kasse warten und ruft dann von hinten „da ist einer ins Kühlregal gefallen“ – und weil die Leute ja immer gleich wissen wollen, was passiert ist, rennen sie alle nach hinten – und Popel hat freie Bahn!
Haben Sie eine Popel-Lieblingsgeschichte?
Ja, eine, die schon ein bisschen älter ist, mag ich gern. Sie ist gar nicht so witzig, aber sie hat eine gute Aussage. In dieser Geschichte trifft Popel im Traum auf eine Seifenblase. Die Seifenblase sagt zu ihm: „Steig auf, mein Freund. Wir fliegen davon.“ Dann fliegen beide in den Himmel. Popel fragt: „Wo fliegen wir denn hin?“ Und die Seifenblase entgegnet: „In die Freiheit.“ Darauf Popel: „Ah, prima, da muss ich ja dann keine Mathe-Arbeiten mehr schreiben.“ (Lacht). Und im letzten Bild knufft ihn das Cousinchen und sagt: „Hast Du noch nicht abgegeben? Wir haben alle unseren Test schon abgegeben.“ Und Popel meint ganz verschlafen: „Kannst Du eine Seifenblase machen?“
Kommt Popel eigentlich irgendwann in die Pubertät? Oder bleibt er immer ein Kind?
Das ist eine schwierige Frage. Ich glaube, Popel bleibt, wie er ist. Ich weiß selbst noch nicht, wie lange ich das Vergnügen haben darf, Popel zu zeichnen, aber ich denke, die nächsten Jahre werde ich das schon so weitermachen. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er älter wird. Es ist ähnlich wie bei den Donald-Duck-Figuren, die bleiben auch bei einem gewissen Alter stehen. Sie träumen vielleicht davon, groß zu sein. Aber wenn Popel älter wäre, würde das sehr viel Charme rausnehmen.
Vielen Dank für das Interview, Herr Trantow!
Klar.text rockt die Grundschule

In vier Schulen ging die Lutzzzi ab!
Zwölf Grundschul-Klassen folgten dem Aufruf des klar.text-Teams und komponierten einen Zeitungssong. Anschließend ließen sie sich beim Vortragen filmen und schickten der Redaktion ihre Videos. Hut ab - was die jungen Künstler da auf die Beine stellten, beeindruckte sowohl die klar.textler als auch die Band Dorfrocker. Die drei Bamberger Brüder Tobi, Markus und Philipp Thomann waren schwer begeistert von den Songs der jungen Leute. Weil Tobias angehender Grundschullehrer ist, entstand Anfang des Jahres die Idee, Konzerte an Schulen zu veranstalten.
Vier Schulen wurden denn auch ordentlich gerockt: Drei Gewinnerschulen kürte eine Jury, bestehend aus Zeitungsleuten und den Dorfrockern. Nach einer langen, schweißtreibenden Jurysitzung standen die Gewinner fest: Die Bamberger Trimbergschüler, die Grundschüler aus Rattelsdorf und Küps.
Über das vierte Konzert entschieden die Internet-User. Mit 629 von insgesamt 2631 Stimmen setzten sich die Rapper der Don-Bosco-Schule Stappenbach durch.
Doch auch die anderen Klassen gingen nicht leer aus - die Dorfrocker überraschten sie mit Blitzbesuchen im Klassenzimmer.
Danke an alle teilnehmenden Schüler und Lehrer und an die Dorfrocker!
Ganz neu: der Medienführerschein
klar.text-Partner
Ein Projekt in Kooperation mit inFranken.de
Bildergalerie
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