Bommel hat’s nicht leicht. Er hat in diesem Schuljahr schon die fünfte 6 bekommen und sein Vater ist darüber nicht besonders begeistert. „Bommel ist ein schlechter Schüler und er mag nicht so gerne Mathe und Deutsch und passt fast nie auf im Unterricht und hat immer Stress mit seinen Eltern“, erklärt Patrick Stöcklein.
Patrick ist elf und lebt in Memmelsdorf in der Nähe von Bamberg. Er zeichnet sehr gerne und hat sich die Comicfigur Bommel ausgedacht. Ganz allein. „Meine Mutter hat mir öfter die Kinderseite aus der Zeitung mit dem Popel-Comic gegeben. Von dem war ich richtig begeistert.“ So sehr, dass Patrick selbst einen Comic zeichnen wollte. Also setzte er sich an seinen Schreibtisch, nahm sich Papier und Stifte und zeichnete los.
Mit seinem Bommel-Comic brachte der Elfjährige das Team von „klar.text“, dem Schulprojekt der Tageszeitungen dieser Zeitung, auf die Idee, einen Comic-Wettbewerb zu veranstalten: Male deine eigene Popel-Bildergeschichte und schick sie an die Zeitung (Infos siehst du unten).
Einsendeschluss ist Freitag, der 10. Februar 2012
Gewinnen kannst du einen Zeichen-Kurs mit Thorsten Trantow, dem Zeichner der täglichen Popel-Geschichte unten auf der Kindernachrichtenseite. Bei dem Workshop zeigt er Kniffe und Tricks und wie er eine Popelgeschichte zeichnet und für die Veröffentlichung in der Zeitung fertig macht. Außerdem erzählt er, wie er Popel erfunden hat.
So geht's:
Comic: Denke dir eine witzige Geschichte mit Popel aus und zeichne sie als Comic. Mache sie bunt.
Teilnahme: Mitmachen können alle zwischen acht und zwölf Jahren.
Post: Schicke deinen Comic an klar.text-Redakteurin Isabelle Epplé, Fränkischer Tag, Gutenbergstraße 1 in 96050 Bamberg, Stichwort: „klar.text“. Schreibe auf ein Extra-Blatt deinen Namen, dein Alter, Adresse und Telefonnummer.
E-Mail: Wenn ihr zuhause einen Scanner habt, kannst du den Comic auch per E-Mail an
i.epple@infranken.de mailen (hohe Auflösung). Schreibe dazu deinen Namen, dein Alter, Adresse und Telefonnummer.
Einsendeschluss: Schicke oder maile deinen Comic bis spätestens Freitag, 10. Februar 2012, an die Zeitung.
Ideen lauern überall
Und Patrick? Wie hat er seinen Bommel erfunden? „Meine Mutter hatte mal einen Roller, der so hieß“, erzählt er lachend. Er lässt alles, was ihn so umgibt, in seine Zeichnungen miteinfließen. „Bevor ich anfange zu zeichnen, schaue ich mich erst mal in meinem Zimmer um“, erklärt er. „Oder ich leg’ mich aufs Bett und überlege, was ich zeichnen will.“ Beim Zeichnen hat er am liebsten seine Ruhe, lässt die Musik aus und schließt sogar manchmal die Tür ab.
Klar: Eins von Patrick Lieblingsfächern ist Kunst. „Ich mag aber auch Mathe, Sport, GSE und Reli.“ Mit Bommel hat er also nicht viel gemeinsam. Und das Anti-Lieblingsfach? Patrick kratzt sich am Kopf: „Hm, Musik.“
Sein nächstes Projekt: Ein Popel-Comic für den Wettbewerb. „Ich fände es toll, den Popel-Zeichner zu treffen!“
Autorin: Isabelle Epplé, klar.text-Redakteurin
Patricks Bommel-Comic
Ronald Rinklef