Ende November besuchten wir, die Klasse 10 c, mit unserem Klassenleiter Martin Mattausch und unserem Religionslehrer Jochen Hirmke den Erzbischof der Diözese Bamberg Dr. Ludwig Schick. Unter anderem erfuhren wir bei unserem Treffen, dass er und der Papst sich gut kennen und sich sogar duzen.
Die Zehntklässler besuchten mit ihrem Religionslehrer Jochen Hirmke Erzbischof Ludwig Schick.
Bild/Autor: privat
Nach unserer Ankunft bei Dr. Ludwig Schick legten wir gleich mit dem Interview los. Wir stellten viele Fragen, die er alle offen und sympathisch beantwortete. Er berichtete, dass er in Mardorf geboren wurde. In seiner Pubertät, gestand er ehrlich, interessierte er sich mehr für Mopeds und Mädchen als für die Schule, er zog sogar einen Schulabbruch in Erwägung. Sein Berufsalltag sei manchmal sehr anstrengend, aber er habe sich daran gewöhnt. Zum Beispiel musste er am Abend unseres Treffens noch nach München zu einer Spendengala des ZDF fahren, die abends live im Fernsehen ausgestrahlt wurde.
Fünf Fremdsprachen und Fußball
Eigentlich wollte er Arzt werden, da er Medizin studiert hatte. Aber dann habe er gemerkt, dass der Beruf des Pfarrers ihm besser liegt und Theologie studiert. Später bildete er Pfarrer und Religionslehrer aus. Sein Theologiestudium führte er in Rom fort und lernte insgesamt fünf Fremdsprachen (Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch). Ludwig Schick bekam als Weihbischof einen Brief vom Nuntius, dem Stellvertreter des Papstes. Darin stand, dass der Papst Ludwig Schick zum Erzbischof ausgewählt und er 24 Stunden Zeit zum Überlegen habe. Am nächsten Tag wurde er bereits zum Erzbischof ernannt und am 28. Juni 2002 trat er sein Amt an. Über sein Verhältnis zum Papst berichtete er, dass es gut sei, so schreiben sie sich Briefe und duzen sich. Außerdem erzählte er, dass er gerne Musik hört und Sport betreibte, er ist 1. FC Nürnberg Fan, joggt jeden Morgen um 5 Uhr bis 6 Uhr und liest Bücher.
Fotoshooting mit dem Erzbischof
Nach dem Interview durften wir noch Bilder vom Erzbischof machen. Zum Schluss besuchten wir mit ihm seine Kapelle, wo er auch noch einmal auf die Missbrauchsfälle in der Kirche hin wies und sagte, dass er dies sehr bedauere. Nach einem gemeinsamen Vater unser bekamen wir alle den Segen. Danach verabschiedeten wir uns.
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