Woran Reporter sich halten müssen

26.07.2011     

Medien Welcher Star ist gerade angesagt? Was macht dein Lieblingspromi eigentlich so? Oder unsere Bundeskanzlerin? Antworten auf Fragen wie diese geben Reporter. Sie arbeiten zum Beispiel beim Fernsehen, der Zeitung oder dem Radio.


Ein Mann zeigt die letzte Ausgabe der britischen Zeitung "News of the World" Foto: dpa
Die Aufgabe von Journalisten ist es, Informationen über bestimmte Themen zu suchen und darüber zu berichten. Auf diese Weise erfährst du, was in deiner Stadt, in Deutschland und auf der Welt so passiert.

Reporter sollen auch darüber berichten, wenn bestimmte Dinge schieflaufen und nicht richtig funktionieren. Wenn wichtige Leute wie Politiker zum Beispiel Sachen machen, die verboten sind. Das ist eine sehr wichtige Aufgabe von Journalisten. Denn häufig werden diese Dinge erst geändert, wenn viele Menschen davon wissen.
Bei ihrer Arbeit müssen Reporter sich aber an Regeln halten. "Um an ihre Informationen zu kommen, dürfen sie nichts tun, was verboten ist", erklärt ein Fachmann. "Sie dürfen zum Beispiel nirgends einbrechen und Unterlagen stehlen. Oder ungefragt die Daten auf den Computern anderer Leute angucken."

Daran halten sich aber nicht alle Journalisten. In Großbritannien zum Beispiel ist das gerade ein großes Thema. Da haben Reporter der großen Zeitung "News of the World" (gesprochen: njus off se wörld) gegen das Gesetz verstoßen. Die Zeitung wurde inzwischen geschlossen. Außerdem sollten am Dienstag mehrere wichtige Medienleute einigen Politikern in Großbritannien Rede und Antwort stehen.

Reporter der Zeitung hatten zum Beispiel die Handy-Mailboxen von Leuten abgehört, um Informationen für ihre Berichterstattung zu bekommen. Dazu gehörten auch Nachrichten, die Prinz William auf die Mailboxen von Palastmitarbeitern und Bekannten gesprochen hatte. Dieses Abhören ist verboten! Denn jeder Mensch hat das Recht auf einen privaten Bereich, in den niemand eindringen darf. Dazu gehören auch Telefongespräche.
Außerdem haben Journalisten Geld an Polizisten bezahlt, damit diese geheime Informationen rausrücken. Das heißt, sie haben die Polizisten bestochen. Auch das ist eine Straftat. Denn mit dem Geld haben sie die Polizisten dazu verführt, etwas Verbotenes zu tun. dpa


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