Zweite Rettungsschacht wird gebohrt
06.09.2010
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Grubenunglück Einen Monat nach dem Bergwerksunglück in Chile hat die Bohrung eines zweiten Rettungsschachtes für die 33 verschütteten Bergleute begonnen.

Die Bohrmaschine "Schramm T-130" bohrt dich zu den Männern unter der Erde durch. Foto: Ian Salas/dpa
Dieser Bohrer ist wesentlich größer und stärker als die beiden anderen Bohrer. Um alle Teile zu der Mine zu bringen, seien 42 Lastwagen notwendig, berichtete das chilenische Fernsehen. Auch der Aufbau werde einige Zeit in Anspruch nehmen. Wenn der Bohrer aber erst einmal einsatzbereit sei, könne er viel schneller als die anderen beiden Geräte vorankommen. Sobald einer der Rettungsschächte auf etwa 60 bis 70 Zentimeter erweitert ist, sollen die Kumpel in einer Kapsel an die Oberfläche gezogen werden. Da jede Kapsel zwischen einer halben und einer Stunde für die 700 Meter brauchen wird, soll sie mit Sauerstoff, Wasser, Lebensmitteln, Licht und einer Gegensprechanlage ausgestattet werden. dpa
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