Suche nach Mirco: Polizei vermutet Verbrechen
07.09.2010
![]()
Suche Auch vier Tage nach seinem Verschwinden fehlt vom zehnjährigen Mirco jede Spur. Es gibt keinen Hinweis, dass der stets unauffällige Schüler ausgerissen sein könnte. Ermittler befürchten das Schlimmste.

Polizisten laufen am Dienstag (07.09.2010) in der Nähe von Grefrath im Kreis Viersen über die Bundesstraße 39 auf der Suche nach dem seit Freitag vermissten zehnjährigen Jungen Mirco. Foto: Rene Tillmann/dpa
Am Donnerstagabend soll in der Grefrather Pfarrkirche St. Laurentius ein Gottesdienst stattfinden. Die Chistengemeinde Krefeld, der die Familie angehört, die katholische und die evangelische Kirche der Gemeinde hätten dies vereinbart. Mit einem Boot untersuchten Einsatzkräfte den Heidesee in Wachtendonk. Der See soll auch noch von Tauchern überprüft werden. Zeugen hatten einen dunklen Wagen, womöglich einen Kombi, genau an der Stelle beobachtet, an der später Mircos Fahrrad entdeckt wurde. Der Schüler war auf dem vier Kilometer langen Nachhauseweg von einer Skateboard-Anlage in Grefrath-Oedt am Freitagabend verschwunden. Im fraglichen Zeitraum wollen Zeugen das verdächtige Auto an der ungewöhnlichen Stelle an einem Feldrand gesehen haben, wo sonst normalerweise keine Autos parken. Bis etwa fünf Kilometer vom Fundort des Fahrrads entfernt hatten spezielle Mantrailer-Spürhunde Mirco noch bei Wachtendonk gewittert, dann riss die Spur ab. Möglicherweise hat der Junge die Strecke bereits in einem Auto zurückgelegt. Seine Familie, ein christliches, sehr gläubiges Elternhaus, wird psychologisch betreut. Seine Mitschüler wurden von der Klassenlehrerin informiert.
"Der Junge und die Familie sind völlig unauffällig gewesen. Der Junge ist auch noch nie ausgerissen, es gibt auch keinen erkennbaren Anlass dafür", hatte ein Polizeisprecher gesagt. Mircos Eltern hatten ihren Sohn wegen eines tragischen Missverständnisses erst am Samstagmorgen vermisst gemeldet. Seine Mutter war früh ins Bett gegangen und hatte ihrem Mann noch gesagt, dass Mirco auf dem Nachhauseweg sei. Mircos Vater, der am Computer saß, habe dies wohl nicht mitbekommen oder falsch verstanden. Er sei später auch schlafen gegangen, ohne bemerkt zu haben, dass der Zehnjährige noch immer nicht nach Hause gekommen war. An der Stelle, an der sein grasgrünes Fahrrad lag, fanden sich keine Kampfspuren. Bedeckt halten sich die Ermittler zum Handy des Jungen. Bislang gelang offenbar keine Ortung. dpa
Weitere Artikel zum Thema suchen
Kommentare
Zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Kommentieren
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzuschicken.
| Benutzername |
Passwort |
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben, klicken Sie bitte hier.
Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.
Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.
Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden!
| gewünschter Benutzername: | ||||
| gewünschtes Passwort: | ||||
| Wiederholung Passwort: | ||||
| Email: | ||||
| Kundennummer: | ||||
| Anrede: |
|
|||
| Vorname: | ||||
| Nachname: | ||||
| Zusatz (z.B. Firma): | ||||
| Straße/Hausnr.: | ||||
| PLZ/Ort: | ||||
| Ich bin mit den AGB und der Netiquette einverstanden: | ||||
Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Schreiben sie Bamberg rückwärts und klein!:






close

















(11)