Politiker fordern Rücktritt von OB Sauerland
30.07.2010
Von: Marc-Oliver von Riegen, dpa ![]()
Loveparade Duisburgs Oberbürgermeister Sauerland soll gehen - das sagen auch immer mehr aus der Union. Die Wut ist größer als die Solidarität. Doch Adolf Sauerland zeigt sich unbeeindruckt und will bleiben.
Die Loveparade hätte nach Einschätzung des CSU-Innenpolitikers Hans-Peter Uhl "nie und nimmer" genehmigt werden dürfen. Er sieht den Hauptfehler bei Sauerland. "Auflagenbescheide unterschreibt der OB nie selbst, aber sie werden in seinem Auftrag unterschrieben", sagte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion der "Financial Times Deutschland" (Freitag). Eine "Teilschuld" sieht er auch bei der Polizeiführung in Duisburg. Der amtierende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Nikolaus Schneider, forderte, die Verantwortlichen klar zu benennen. Er habe aber auch ein gewisses Verständnis für den abgetauchten Oberbürgermeister, weil dieser Morddrohungen erhalten habe, sagte Schneider im Deutschlandradio Kultur.
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