Streit um Länderfinanzausgleich: Ton wird schriller

07.02.2012   Ort: Berlin     

Die CSU-Landesgruppenvorsitzende im Bundestag, Gerda Hasselfeldt, hat den Vorstoß von Bayern und Hessen zu einer möglichen neuen Klage gegen den Länderfinanzausgleich verteidigt.

Gerda Hasselfeldt
Gerda Hasselfeldt kritisiert den derzeitigen Länderfinanzausgleich. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv

Es müsse auf den Prüfstand gestellt werden, ob es gerecht zugehe, sagte Hasselfeldt am Dienstag in Berlin. «Wir stehen voll in der Solidarität mit ganz Deutschland. (...) Bayern ist unsere Heimat und Deutschland ist unser Vaterland», betonte die CSU-Politikerin. Im derzeitigen Länderfinanzausgleich sei aber der Anreiz zu solider Haushaltsführung und Wachstumsförderung nicht gegeben.

Bayern und Hessen nehmen derzeit einen weiteren Anlauf zur Neuordnung des seit Jahren umstrittenen Länderfinanzausgleichs und der Hauptstadtfinanzierung. Sie schließen eine erneute Klage vor dem Bundesverfassungsgericht nicht aus, sollten Änderungen auf dem Verhandlungsweg in diesem Jahr scheitern.

Bayern zahlte 2011 mit rund 3,66 Milliarden Euro die Hälfte der bundesweit umverteilten Mittel. Den Rest der 7,308 Milliarden Euro steuerten die anderen Geberländer Baden-Württemberg, Hessen und - zum geringeren Teil - Hamburg bei. Die anderen zwölf Länder haben Geld kassiert. Bayern und Hessen streben eine Obergrenze für die Einzahlungen an sowie mehr Anreize für solides Wirtschaften.



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Kommentare

 
2  Kommentare  
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RBBamberg - 07.02.2012 11:14    (0)   
 

Von Nord bis Süd: Genossen wollen Geld von anderen
Leuten. Wie im Großen, so auch im Kleinen. Die Genossen verstehen nichts von Leistung und können nicht wirtschaften. Darum sind sie auf Dauer auf fremde Hilfe angewiesen.

Oskarchen - 06.02.2012 16:55    (0)   
 

Wie die Griechen
Keinen Cent mehr aus Bayern für NRW! Die Faschingsnasen sollen erst mal lernen zu sparen. Aber die lernen es eh nicht. grinsen

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