Bund und Länder beraten über Atomendlagersuche

09.02.2012   Ort: Berlin     

Bundesumweltminister Röttgen (CDU) berät heute mit Vertretern der Bundesländer über das weitere Vorgehen bei der Suche nach einem Endlager für Atommüll. SPD und Grüne fordern dabei mehr Bürgerbeteiligung, als sie in ersten Entwürfen für ein Endlagersuchgesetz bisher vorgesehen ist.

Zwischenlager
Behälter mit hoch radioaktiven Abfällen (hinten) und einige Transporthauben im atomaren Zwischenlager in Gorleben. Foto: Julian Stratenschulte

Bis zum Sommer soll das Gesetz stehen, mit dem mehrere Alternativen zum Salzstock Gorleben geprüft werden sollen. Strittig ist auch, ob der Standort in Niedersachsen überhaupt im Rennen bleiben soll. Weitgehender Konsens besteht, dass nur nach einem Endlager in tiefen geologischen Schichten gesucht werden soll. Mehrere Umweltverbände und Anti-Atom-Gruppen wollen für ein klares Aus für Gorleben vor dem Bundesumweltministerium demonstrieren.

Seit fast 35 Jahren gibt es eine Konzentration auf den Salzstock Gorleben. In die Erkundung wurden bisher rund 1,6 Milliarden Euro investiert. Doch SPD, Grüne, Linke und Umweltverbände dringen auf Alternativen, weil der Standort zu unsicher sei, um den hochradioaktiven Müll sicher für immer zu verschließen.



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Kommentare

 
3  Kommentare  
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meinemeinung - 10.02.2012 15:20    (0)   
 

Wahnsinn II
RBBamberg, wissen Sie denn unter welchen Bedingungen in Russland der Atommüll gelagert wird?
Wenn Sie es wüssten, würden Sie das nicht so schreiben wie Sie es getan haben.
Und zum Thema kostengünstig. Glauben Sie Russland nimmt uns unseren Dreck billigst5 ab und lagert ihn dann teuer bei sich ein? Woher nehmen Sie nur immer die Grundlage für Ihre Argumente?

neuer - 10.02.2012 09:08    (0)   
 

Wahnsinn !
Aus den Augen aus dem Sinn oder was?

RBBamberg - 09.02.2012 11:47    (0)   
 

Warum wird kein Endsorgungsvertrag mit Russland geschlossen?
Dies wäre für alle Beteiligten von Vorteil. Es könnten hohen Standarts eingehalten werden undes wäre kostengünstig.

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