Wiesn-Wochenende: Eine Million Besucher
20.09.2009
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Volksfest Knapp eine Million Besucher haben am Wochenende die Eröffnung des 176. Münchner Oktoberfestes gefeiert.

Junge Wiesnbesucher vergnügen sich am Samstag (19.09.2009) auf dem Oktoberfest in München (Oberbayern) im Top Spin. Foto: Karl-Josef Hildenbrand dpa
„Besucher entspannt, Stimmung großartig, Wetter ideal“, resümierte Wiesn-Chefin Gabriele Weishäupl am Sonntagnachmittag. Bis dahin hatten die Wiesn-Gäste aus dem In- und Ausland in den 14 großen Bierzelten und den Biergärten außen herum schon fast eine halbe Million Maß Bier getrunken (eine Maß fasst einen Liter). Der Umsatz sei mit dem im vergangenen Jahr vergleichbar, teilte Weishäupl mit.
Sechs Millionen Besucher erwartet
Insgesamt werden sechs Millionen Besucher zum Oktoberfest erwartet, auf dem rund 700 Schausteller und Marktleute zugelassen sind. Das Bier zeigte bei einigen Festgästen schnell seine Wirkung. Nur zwei Stunden nach der offiziellen Eröffnung des Oktoberfestes gab es schon die erste Bierleiche zu beklagen. Ein 16-Jähriger musste am Samstag schon um 14.00 Uhr von Sanitätern behandelt werden, teilte das Bayerische Rote Kreuz (BRK) am Sonntag mit. Nach eigenen Angaben hatte er in einem Festzelt nur eine Maß Bier getrunken, dann sei ihm schlecht geworden.
Im Vergleich zum Vorjahr mussten am ersten Oktoberfest-Tag deutlich mehr Besucher behandelt werden. Insgesamt versorgten die BRK-Helfer 790 Patienten - im Jahr 2008 lag die Zahl mit 544 deutlich darunter. Auch die Polizei hatte am ersten Wiesn-Wochenende schon gut zu tun. Etwa 60 Menschen wurden am Samstag festgenommen, darunter ein 23- jähriger Australier, der bei einem Streit einen Maßkrug in die Menge geworfen und zwei junge Münchner verletzt hatte.
Wunsch nach friedlicher Wiesn
„Mein Wunsch ist wirklich, es möge eine friedliche Wiesn werden“, sagte Ude kurz nach dem Wiesn-Anstich. Nach islamistischen Terror- Drohungen gegen Deutschland wurden auch auf der Wiesn die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) betonte, dass es keine konkrete Terrorwarnung für das Oktoberfest gebe, und warnte vor Panikmache. Mit den Terror-Drohungen per Video-Botschaft solle Politik gemacht werden. „Da soll Schrecken in der deutschen Bevölkerung verbreitet werden“, sagte er. dpa
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