Forchheim
Einkaufen bis Mitternacht

Lange Einkaufsnacht in Forchheim

Zum zehnten Mal öffnen die Forchheimer Geschäfte bis Mitternacht. Bei der Langen Einkaufsnacht am 30. Juni ist für jeden etwas dabei.
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Im Schuhhaus treffen die Kunden nicht nur auf fachkundiges Personal. Auch sämtliche Wünsche werden ernstgenommen.  Fotos: Andreas Hofbauer
Im Schuhhaus treffen die Kunden nicht nur auf fachkundiges Personal. Auch sämtliche Wünsche werden ernstgenommen. Fotos: Andreas Hofbauer
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In einer lauen Sommernacht ohne Termindruck durch die Stadt schlendern, zwischendrin zu einem Festmahl einkehren und sich von den gastronomischen Qualitäten Forchheims überzeugen lassen. Was die meiste Zeit im Jahr unmöglich klingt, wird mit der zehnten "Langen Einkaufsnacht in Forchheim" zur Realität. Die Geschäfte haben am Freitag durchgehend bis Mitternacht geöffnet.
Besucher auf Schnäppchenjagd werden bei Lederwaren Körber, eines der traditionsreichsten Geschäfte in der Stadt, fündig. Seit über 80 Jahren lockt das Unternehmen mit einem breiten Sortiment an modischen Taschen, Koffern und Lederwaren aller Art. Ebenfalls einen Besuch wert ist das Modehaus Schick, nur wenige Meter weiter. Auf ca. 400 Quadratmetern bietet das Modehaus am Marktplatz erlesene und hochwertige Mode in gemütlichem Ambiente für Damen, Herren sowie Kinder.


Überzeugende Angebote

Ebenso überzeugend ist das Angebot bei Schuhhaus Peppel in der Hauptstraße. Im Angebot sind Markenschuhe namhafter Hersteller für Damen, Herren und Kinder zu günstigen Preisen. Hier finden die Kunden immer ein gutes Angebot, egal ob der Besucher nun neue Schuhe benötigt oder seine alten reparieren lassen möchte. Im Blumenatelier "RosenStil" am Marktplatz wird die "Lange Einkaufsnacht" sogar thematisch aufgegriffen. Ab 18 Uhr präsentieren die fünf Floristinnen neben floralem Schmuck auch afrikanische Akzente.
Afrikanische Akzente, das passt haargenau, denn auch in diesem Jahr ist die lange Einkaufsnacht mit einer zweiten Veranstaltung gekoppelt. Vom 30. Juni bis 2. Juli laden eine spannende Sonderausstellung über den afrikanischen Kontinent, ein großes Abendkonzert, der traditionelle "Afrikanische Markt" rund um die Kaiserpfalz und Trommel- und Tanzworkshops ein.


Kunst, Musik und Tanz aus Afrika

Das beliebte Festival bringt drei Tage lang Kunst, Musik und Tanz aus Afrika nach Oberfranken. Besonders die Fotoausstellung "Renegades" des südafrikanischen Fotografen Frank Marshall ist mehr als einen Blick wert. Marshalls Fotografien porträtieren die Heavy-Metal-Szene in Botswana, eine Subkultur, die nicht einfach nur die westliche Metal-Kultur adaptierte, sondern durch eigene Interpretationen und Aneignungen heraussticht. Der Nachwuchs kommt übrigens auch zum Zuge: Es gibt afrikanische Märchen und Geschichten, Bogenschießen, Sandmalen, Schminken und auch sonst jede Menge zu entdecken. Zudem lockt die Basarbühne mit mitreißender afrikanischer Musik. Höhepunkt der Afrika-Kulturtage wird das große Abendkonzert mit der südafrikanischen Sängerin Nomfusi im Pfalzinnenhof. Eine mal strahlende, mal grollende, mal schwebende Soul-Stimme, die eine enorme Strahlkraft hat. Andreas Hofbauer
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