Bamberg

Reifer Kürbis: Stiel hart wie Holz und innen hohl

Selbst wenn Kürbisse nicht mehr wachsen, heißt das nicht, dass sie reif sind. Der richtige Zeitpunkt des Erntens entscheidet mit über die Dauer der Lagerung.
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Kürbisse sind ein typisches Herbstprodukt. Sie müssen aber nicht sofort verzehrt und verarbeitet werden. Kürbisse lassen sich unter den richtigen Bedingungen auch lang lagern. Foto: Archiv
Kürbisse sind ein typisches Herbstprodukt. Sie müssen aber nicht sofort verzehrt und verarbeitet werden. Kürbisse lassen sich unter den richtigen Bedingungen auch lang lagern. Foto: Archiv
Kürbisse sollten erst geerntet werden, wenn der Stiel verholzt ist und der Kürbis beim Anklopfen hohl klingt. Zu früh gepflückt, halten sie nicht lange im Lager. Sind die Herbsttage allerdings kühl und feucht, ist es besser für sie an einer sonnigen Wand unter einem Dachvorsprung ausreifen zu lassen. Aber bei Nachtfrost sollten die Riesenbeeren ins Haus.

Zur Lagerung eignen sich nur ungeschädigte Früchte, die keinen Frost abbekommen haben. Ist der Stiel abgebrochen, dringen Fäulnis und Bakterien ein. Vorschäden erkennt man an den wässerigen Stellen an der Schale. Kürbisse sollten anfangs möglichst trocken und warm lagern, bis die Schale völlig ausgehärtet ist. Erst wenn die Haut mit den Fingernägeln nicht mehr verletzt werden kann, ist die Frucht gut haltbar.

Sie sollte für die nächsten Monate an einem kühleren Ort mit circa 10° umziehen. Erdmieten oder feuchte Naturkeller eignen sich für die Kürbisse nicht als Winterquartier. Übrigens, Zierkürbisse sind zwar gut zum Dekorieren; aber sie sind ungenießbar. Jupp Schröder
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