Verloren auf dem Oktoberfest
02.10.2012
Von: Sarah Bernhard
Meine diesjährige Reisephase endete mit einer Fortbildung in München - und meinem ersten Oktoberfest-Besuch. Um gleich etwas Positives zu sagen: Es war toll! Und das, obwohl es nur Bier gab. Anders hingegen das Hofbräuhaus. Schon klar, dass Rosi lieber in einer Privatwohnung auf Freier wartet.
Kommentare
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blondeskomma
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Ehrlich...sie werden Ihren Anspruch "nur noch zu labern" gerecht.
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GeschichtsstundeMit dem Konzil von Nicäa hat die Eroberung (nicht nur Belagerung) von Konstantinopel nichts zu tun. Jenes war über 1000 Jahre vorher als diese und legte die Grundlage für das katholische Glaubensbekenntnis, indem es versuchte den scheinbaren Widerspruch zu erklären, der sich aus dem Anspruch einer monotheistischen Religion und der gleichzeitigen Dreifaltigkeit von Vater, Sohn und heiligen Geist ergibt. Friedrich I. (Barbarossa) war an einem Kreuzzug beteiligt - insofern hätte er wohl auch den Byzantinern geholfen, hätte er nicht schon 300 Jahre vorher gelebt. Diese riefen schon um Hilfe als es sich in den Jahren vor 1453 abzeichnete, dass die Osmanen ernst machen, aber kaum einer hatte die Ressourcen zu helfen. Frankreich und England waren gerade mit dem 100-Jährigen Krieg fertig und hatten andere Sorgen und der Kaiser des HRR hatte nicht die finanziellen Mittel, da die (Kur-)Fürsten nicht mitspielen wollten, die im Reich eigentlich das sagen hatten. Lediglich ein paar italienische Stadtstaaten (Genua, Venedig) und der Papst leisteten tatsächliche Hilfe, was jedoch nichts daran änderte, dass die Türken dennoch weit in der Überzahl waren. Grundsätzlich waren die orthodoxe und die katholische Kirche spätestens seit dem Schisma aus den 1080er Jahren komplett von einander getrennt, aber wenn die Muslime angriffen, verstand man sich dennoch als Brüder im Glauben. Wie tief die Trennung war, zeigt sich auch daran, dass im vierten Kreuzzug (um 1200), ein Kreuzfahrerheer, angestachelt von der Gier italienischer Stadtstaaten, die Stadt Konstantinopel selbst einnahm und plünderte. Also hatten beide irgendwo recht, der Chemie-Doktorand und du - mehr allerdings du. Die Rezeption der Einnahme der Stadt durch die Muslime war dann auch in der ganzen Christenheit enorm.Man war geschockt und dachte das Abendland sei in Gefahr, weil Byzanz zwar schon länger keine politische Größe, aber eine ideelle war. Dies führte zu einer entschiedeneren Verteidigung in der Folgezeit (z.b. bei wien)
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Danke für die GeschichtsstundeNur, was hat das mit dem "Thema" zu tun?
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Philosophische Freiheit?
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Zitat"Ich gebe zu: Das war falsch. Aber an triftige Gründe glaube ich immer noch. Irgendwas war doch mit dem Konzil von Nicäa, oder? Weiß da jemand was Genaueres? Dann würd ich dem Chemie-Doktoranden mal eine Korrektur-Email schreiben, seine Email-Adresse hat er nämlich auf einen Zettel geschrieben und diesen unauffällig in meine Tasche gesteckt."
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Frauen-Notfall-Station???Da wäre es mal interessant, wie viele von den 91 Frauen, die diese Station aufgesucht haben, einigermaßen vernünftig und nüchtern waren?
Ich könnte mir vorstellen, dass ein ziemlich großer Anteil dieser Frauen sternhagelvoll war und auch deren Angaben, die sie den dortigen Personal gegenüber gemacht haben, nicht so ganz der Wahrheit entsprachen?
Es mag ja sein, dass ich mich täusche, aber ich habe auf solchen Festen schon das ein oder andere erlebt. Es ist schon schlimm, was sich manche Betrunkene im Rausch so zusammen reimen. Hier bezieht es sich halt auf Frauen. Viele sehen sich dann als Opfer des Fehlverhalten anderer und weinen sich aus in ihrer Sentimentalität.
Ich frag mich halt, ob eine vernünftige Frau, die auf einen Volksfest, auf dem der Alkohol im Vordergrund steht, bei, wie die Berichterstatterin schreibt, "solch einer massiven Belästigung, dass es deren Psyche angegriffen hat", eine dortige Frauen-Notfall-Station aufsucht.
In dieser Station 14 Tage zu arbeiten, ist meiner Meinung sicherlich nicht einfach... aber ich denk mal, diese Leute sind alle freiwillig dort.
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das macht schon nachdenklichDer normale Mann soll gesund sein und jederzeit bereit, seine Dienste zum Überleben der Menschheit beizutragen. Irgend jemand hat ihn dabei mit einer Eigenschaft ausgestattet, welche man Sexualtrieb nennt. Dieser soll im Sinne der o. g. Sache ständig dafür sorgen, dass der Mann auch "kann", wenn die einige Stunden dauernde Fruchtbarkeitsphase des weiblichen Geschlechts gerade mal diese Dienstleistung erfordert.
Würde sich Männlein ebenfalls nur wenige Stunden Fruchtbarkeit im Monat gönnen, wäre die Menschheit längst ausgestorben, da ja nach unseren mühsam verbogenen Moralvorstellungen jeweils nur ein Pärchen vorstellbar ist. Über Soziale Medien könnte man dann Fruchtbarkeitszyklen online stellen, um den geeigneten Partner zu finden, egal wie der aussieht.
Dieser (gewollte und für das Überleben gebrauchte) dauerbereite Mann, läuft dann durch eine Stadt wie München, wo tausende von hochgeschnallten Brüsten oder anderer sekundärer Geschlechtsmerkmale, einen Kampf zwischen seinen eingepeitschten Moralvorstellungen (umrandet von Gefängnisgittern) und seinem Evolutionsauftrag einen Kampf austragen lassen.
Bei der geringsten Reaktion auf derartige sexuelle Anreize stehen massenhaft Feministinnen und Diener des Staates bereit um den jeweiligen Trieb-Trottel hinter Gitter zu bringen.
Keiner noch daran gedacht, dass Zeitschriften mit massenhaft nackerten Frauen, aus dem Dirndl springende Möpse, bauchfreie T-Shirts, oder Röcke, welche beim Aufstieg über eine Treppe einen Blick quer durch die Lüneburger Heide bzw. die Sahara freigeben, eine ganz massive sexuelle Belästigung des Mannes darstellen?
Wer vor einem Hund mit einer Wurst rumspielt muß damit rechnen, dass der zuschnappt.
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die Evolution zum aufrechten Gangsoll die Zivilisation erst ermöglicht haben - wird behauptet. So kriegt nicht jeder mit, wann Eisprung.
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Und ich habe gedacht,daß die neue Moderation derartigen Stuss verhindert... Wieder eine Hoffnung enttäuscht.
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Ach soUnd diese Aussicht, wie Sie sie nennen, rechtfertigt also das Handeln des Mannes?
Womöglich sagen Sie auch noch, die Frauen sind selber schuld, wenn sie sich so anziehen und so rumlaufen?
Das ist hoffentlich nicht ihr Ernst.
Wenn die Männer ihre Triebe nicht im Griff haben, dann sind diese schuld und niemand anders. Egal welchen reizen sie angeblich ausgesetzt sind.
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@Doc holidaywo fängt bei Ihnen sexuelle Belästigung an?
Allein die Tatsache, dass ein Mann einer fremden Frau einen Klaps auf den Po gibt, ist schon sexuelle Belästigung, egal in welchem Umfeld dies geschieht. Und dass auf solchen Veranstaltungen manche Männer meinen, sie könnten übers Ziel hinausschießen, ist leider hinlänglich bekannt.
Wenn dies ein Sporttrainer oder Lehrer bei seinen Schützlingen machen würde, wäre der Aufschrei groß. Also bitte verharmlosen sie hier nicht die Tatsachen. Sie wollen doch auch nicht von fremden irgendwo betatscht werden.
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Wie meinen?Ich kann (und will) mir nur schwerlich vorstellen, dass Sie von sexueller Belästigung betroffen sind...
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