Dienstag, 15. November 2016 13:16

Nach DNA-Spur von Uwe Böhnhardt dauern Untersuchungen im Fall Peggy an

Besteht eine Verbindung zwischen Uwe Böhnhardt und dem Verschwinden von Peggy K.? DIe Polizei untersucht derzeit noch die sichergestellten DNA-Spuren.
In dem Waldareal nahe Rodacherbrunn (Thüringen) waren im Juli diesen Jahres Skelettteile der vermissten Peggy gefunden worden. Foto: Nicolas Armer/dpa

Bayreuth - Die Ermittlungen zur Frage, ob eine Verbindung zwischen der Uwe Böhnhardt zuzuordnenden DNA-Spur und dem Verschwinden von Peggy K. besteht, dauern an. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Bayreuth am Dienstag mit.

Neben einem beauftragten Untersuchungsinstitut befassen sich auch weitere Gutachter und die Ermittler der Sonderkommission (SOKO) sowie die Staatsanwaltschaft Bayreuth derzeit mit diesem Spurenkomplex. "Erst die Summe aller Untersuchungsergebnisse und Ermittlungen ermöglicht eine verlässliche Bewertung und Einordnung dieser Spur.", heißt es in der Meldung.


War das Spurensicherungsgerät verunreinigt?

Neben der sonst in alle Richtungen mit Nachdruck weiterlaufenden Ermittlungsarbeit sei die Verifizierung der DNA-Spur derzeit ein Schwerpunkt der Ermittlungsarbeiten. Fokus liegt hier auf der Überprüfung des Spurensicherungsgeräts der Tatortgruppe der Polizei Thüringen. Es wurde sowohl im Fall Uwe Böhnhardt als auch bei den Spurensicherungsmaßnahmen im Zusammenhang mit den aufgefundenen sterblichen Überresten von Peggy eingesetzt.

Die Staatsanwaltschaft Bayreuth und die Ermittler der SOKO haben von Beginn an Vorrang darauf gelegt, die Identität der Spur zu überprüfen. Man habe sich nicht auf eine Hypothese festgelegt.

Eine kriminalistisch belastbare, fallbezogene Beurteilung könne erst erfolgen, wenn alle Ergebnisse vorliegen. Die Untersuchungen werden noch einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen.

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