Donnerstag, 12. Januar 2017 18:27

Bayreuth: Frau bricht in Eis ein, weil sie ihren Hund retten will

Am Donnerstagnachmittag ist eine Frau in Bayreuth im Eis eingebrochen beim Versuch ihren Hund zu retten - leider vergeblich.
In Bayreuth ist eine Frau ins Eis eingebrochen, weil sie ihren Hund retten wollte. Symbolbild: Henning Kaiser, dpa

Bayreuth - Am Donnerstagnachmittag gegen 16 Uhr gab es einen Eisunfall in der Eremitage im Bayreuther Ortsteil St. Johannis. Das berichtet die Feuerwehr Bayreuth.

Dem Alarm zufolge war eine Frau auf einem teilweise zugefrorenen Bach am Rande der Eremitage ins Eis eingebrochen. Bei Eintreffen der ersten Kräfte hatte sie sich aber bereits weitestgehend selbst retten können. Sie wurde mit leichten Verletzungen und einer Unterkühlung sofort in ein Krankenhaus gebracht.


Laut den Schilderungen von Augenzeugen ereignete sich der Unfall, weil die Frau ihren ins Eis eingebrochenen Hund retten wollte.

Dieser war jedoch unter die Eisschicht getrieben worden und war verschwunden. Die zahlreich alarmierten Kräfte suchten den Bachlauf zwar ab und öffneten dabei, wo es möglich war, auch die Eisschicht, allerdings konnten sie den Hund nicht finden.

Wegen der Einsturzgefahr konnten die Einsatzkräfte die Eisfläche nicht betreten. Da auch das Risiko eines Taucheinsatzes vom Einsatzleiter als zu hoch eingestuft wurde, musste die Suche gegen 16.30 Uhr leider ohne Ergebnisse eingestellt werden.

Im Einsatz waren ca. 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bayreuth sowie rund 20 Helfer von BRK, Wasserwacht und DLRG. Auch mehrere Streifenwagen der Polizei waren vor Ort.

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