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Festival

Viel los bei "Hammelburg moves"

"Hammelburg moves" hat sich zu einem Publikumsmagnet entwickelt. Das bekommen die vielen Musikfans an mancher Location zu spüren.
Natascha Wallace schätzt ihre Fans und tanzt auch schon mal mit ihnen. Foto: Winfried Ehling
 
Die fünfte Ausgabe des Kneipen- und Kellerfestivals "Hammelburg moves" hat erneut Hunderte von Musikfans in die Stadt gelockt. "Die ganze Stadt war toll und voll", mag wohl manchem Besucher eingefallen sein. Und so mancher Musik-Pilger bekam nicht gleich Zutritt zu einigen der zehn Locations, weil diese überfüllt waren - was an dem Samstagabend öfter vorkam.

Natascha Wallace und The Soul Alliance begeisterten in der Wandelbar die Liebhaber von Soul- und Funk-Musik mit Titeln von beispielsweise Aretha Franklin, Kool & the Gang oder Ed Sheeran. Die Formation aus der Würzburger Region hatte in ihrer Sängerin eine Frontfrau erster Klasse, die sich auch mal unter das Publikum mischte, um mitzutanzen.

Mit neuen Ideen trat das Weingut Lange auf. Dr. Jekill und Mrs. Hyde entpuppten sich als Sascha Turtschany und Tina Pabst, zwei erfahrene Haudegen der heimischen Musikszene. "Wir spielen querbeet", bedeutete Pop- und Rocksound des vergangenen Jahrhunderts bis in die Neuzeit.

Musik von Adele, Police, Oasis und David Bowie war im Rathausdurchgang zu hören, wo diesemal die Bühne aufgebaut war. Den Besuchern bot sich dadurch viel Paltz.

Stammformation beim "Moves" sind im Stadt-Café offensichtlich "Just 4" die so genannte "Lehrerband". Classic-Hits in Rock- und Soft-Version sind die Favoriten von Stefan Eideloth und seinen Mannen - und die haben augenscheinlich ihr Publikum.

Das Konzept, dieselbe Band drei- oder viermal hintereinander auftreten zu lassen, verfolgten auch andere Kneipenpächter und -besitzer, so die Feuerwehr im Winzerkeller mit "Overdrive", die zum Wein AC/DC, Queen und Robby Williams boten. In der "Wirtschaft am Viehmarkt" waren erneut "Chris, me & Stefan Jehn" engagierten. Hier hörten die Gäste Sound zum Genießen und zum Träumen: Songs von Cat Stevens, Simon & Garfunkel oder Leonard Cohen.

Markus Daum vom Irish Pub setzte auf "Fast Lane", eine Band, die schon einmal in der Kneipe aufgetreten war, allerdings nicht bei "Moves". Das Quartett aus Bischofsheim huldigte den Stones, Dire Straits oder Bon Jovi. Vor allem Frontmann Maximilian Lange beeindruckte durch seine Stimme. Und auch im Irish Pub galt schon am frühen Abend "zwei Leute raus, zwei rein".


Gute Stimmung im Keller

Eine echte Überraschung bot die Musikinitiative im Bocksbeutelkeller: Mit Stehlampe und altbackenem Sessel dekoriert zündete "Bei die Omma", so der Name der Gruppe, ein begeisterndes Musik-Feuerwerk.

Die sechsköpfige Formation aus Unterfranken, die als "Zeltlagerband" begann und auch Mitglieder aus dem Altlandkreis hat, mixte gerne Medleys aus den 80er und 90er Jahren und zauberte aus ihrer Soundkiste auch mal die "Jackson 5", die Beatles oder Journey. Carina Seufert ist eine der Fans des Sextetts. "Marc Scheller und andere Freunde erzählten mir von dem Event und dem Auftritt der Ommas. Da bin ich gleich nach Hammelburg gefahren", sagte sie und eilte wieder zur Tanzfläche.

"Cloud Base", gegründet von den Drachen- und Gleitschirmfliegern und engagiert von der HaKaGe, sorgte für drangvolle Enge im Rathauskeller. Marcel Lübbe und seine Truppe brachten ihr Publikum mit Hard-Rock in Stimmung. Deep Purple, Metallica und ähnliche Formationen landen immer noch bei ihren Liebhabern.

"Hang Loose" vertraten alle Stilrichtungen im "Down Town Diner". Musik aus den 70er und 80er Jahren waren der Trumpf der Gruppe.

Eine Sonderstellung nahmen die beiden DJs von "Elotail" ein, die sich im Gewölbekeller des Hotels Müller präsentierten. Wer Elektro-Sound und Laser-Illumination liebt, lag bei der Wein- und Cocktail-Party richtig.
Unterm Strich können die Organisatoren einen durchschlagenden Erfolg und eine Werbung für die Stadt verzeichnen. Nur reichen vier Stunden nicht aus, um alle zehn Veranstaltungsorte bequem genießen zu können.
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