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Sport

Jubiläum beim Volleyball-Turnier in Hammelburg

Volleyballer aus ganz Deutschland haben sich am Wochenende in Hammelburg getroffen. Für viele ist das Turnier seit Jahren ein fester Termin.
Schwitzen beim Pitschen: Volleyballer aus ganz Deutschland haben sich am Wochenende in Hammelburg getroffen. Für viele ist das Turnier seit Jahren ein fester Termin. Foto: Gerd Schaar
 
Urlaubsstimmung herrschte am Wochenende auf dem Hammelburger Sportplatzgelände. Dort trafen sich Volleyballer, die aus ganz Deutschland angereist waren, um ihrem beliebten Freizeitvergnügen zu frönen. Heuer mit einem besonderen Jubiläum: Das Turnier fand zum 30. Mal statt. Das Schöne bei diesem Freiluftturnier ist, dass ausschließlich die freundschaftliche und sportliche Begegnung zählt. Leistungstabellen sind außen vor, denn Gewinner ist automatisch jeder Teilnehmer. Und die mussten einiges schlucken.


Woodstock für Volleyballer

Matthias Benner, Volleyball-Abteilungsleiter des veranstaltenden TV / DJK Hammelburg sah es gelassen, dass nur 61 der ursprünglich angemeldeten 70 angetreten waren. Trotzdem waren der Sportplatzrand und die angrenzenden Wiesenflächen zum Ferienzeltlager mit Zelten geworden. Ältere Zaungäste dachten an Events wie das Open-Air-Festival im U.S.-amerikanischen Woodstock (1969). Die meisten Volleyballspieler waren im Alter zwischen 25 und 45. Klar, es gab auch ein paar Jüngere. "Wenn die ganz Jungen auch etwas beweglicher auf der Spielfläche als die alten Hasen sind, so fehlt ihnen oft die taktische Erfahrung am Netz", sagte ein Volleyballer aus Suhl.

Die Suhler haben diesen Termin seit Jahren in ihrer Planung. "Wir freuen uns auf viele Freunde, die wir hier treffen", sind sie sich einig. Oft kommen aus einer Region mehrere Mannschaften. So zum Beispiel die Coburger. Stammgäste sind seit Jahren die Kölner. Die Teams sind wiederum meist aus verschiedenen Vereinen zusammengewürfelt. Aus Hammelburg traten 13 Mannschaften an. Freilich, die Namen der Mannschaften lassen der Fantasie jeden Freiraum: "Pressluftama", "Vier plus X", "Tschau mit V" oder "Bernhard wie´n Rocker" aus Hammelburg, "Klingabatscher", "Grüne Nudeln" und "Bierschaumschlürfer" von andernorts.


Ausreichend trinken

Bei den sommerlich heißen Temperaturen und den außerordentlichen Anstrengungen braucht der Körper genug Flüssigkeit: Mineralwasser, Frucht- und Energiedrinks, aber auch ein Radler nach dem Spiel sind die beliebtesten Getränke. "An so einem Tag brauche ich mindestens drei Liter", sagt Volleyspieler Marc Breuer. Den größten Teil der Flüssigkeit schwitze er wieder aus. Und wenn man mitten im Spiel zur Toilette muss? "Das kam bei mir bisher noch nicht vor", sagt Marc. Entweder gehe er vorher oder hinterher aufs WC. Während der Spielzeit riegele sein Körper das Bedürfnis automatisch ab.

Auch heuer war ein Festzelt aufgebaut. Viele Helfer waren im Einsatz für die Verpflegung und Organisation. Abends gab es Musik. Gereicht wurden bodenständige Kost sowie eine Auswahl an selbstgebackenen Torten und Kuchen. "Nächstes Jahr kommen wir wieder", freuen sich die Spieler auf ein Wiedersehen in der Großfamilienatmosphäre der Volleyballspieler.
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