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Fertigstellung

Anbau des Stadels mit Mosaik

In Neufang ist die Erweiterung geschafft: Am Wochenende wird gefeiert und eingeweiht.
Ehe das wertvolle Mosaik in den neuen Bau integriert werden konnte (Bild), musste es erst über einen Kilometer durch das Dorf zur Baustelle transportiert werden. Foto: privat
 
Ein weiterer Meilenstein in der Ortsgeschichte ist gesetzt. Mit dem Anbau des Stadels sind die notwendigen Lagerräume für das Hallenmobiliar und eine Erweiterung des Gastbereiches geschaffen worden.


Künstler ohne Hände

Auch architektonisch gewinnt das Gebäude. Das "i-Tüp-felchen" ist die Integration des Mosaiks aus dem Schulgebäude. In einer beispiellosen Aktion konnte ein wertvolles Kunstwerk des "Künstlers ohne Hände" - Hubert Weber - in der ehemaligen Neufanger Schule vor der Zerstörung durch den Abrissbagger für die Nachwelt erhalten werden.
Um an die Wand der Pausenhalle mit dem Mosaik zu kommen, musste zuerst die Gemeindekanzlei abgerissen werden. Eine Spezialfirma sägte das 5,50 mal drei große Bild aus der Wand und mit einem Schwerlaststapler wurde diese über einen Kilometer durch das Dorf zur Baustelle Feststadel transportiert und in den Neubau eingesetzt.


Mit WLAN

Werner Bätz restaurierte zeitaufwändig und mit großem handwerklichen Geschick das Kunstwerk und machte es wetterfest. All das ist vielen fleißigen Helfern, angeführt von Thomas Föhrweiser, Ewald und Stefan Bätz, zu verdanken, die kostenlos ihre Freizeit opferten, um das Gemeinschaftshaus auf einen zeitgerechten Standard zu bringen. Der älteste Helfer, der achtzigjährige Ernst Müller, brachte sich mit mehr als 300 Stunden in die Helferliste ein.
Im Zuge dieser Arbeiten wurden auch überfällige sicherheitsrelevante Maßnahmen in der bestehenden Halle vorgenommen. Neue Medien - wie z. B. kostenloses WLAN - wurden installiert, um den Bedürfnissen des jugendlichen Publikums gerecht zu werden. Dafür dankte der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Neufang der Thüga MeteringService GmbH für die kostenlose Einrichtung. Sein Dank gilt neben dem Architekturbüro Schöttner den Neufanger Unternehmen und den beiden Bankinstituten für ihre hervorragende Unterstützung.Dass der Feststadel im Landkreis und darüber hinaus bekannt ist und von den Gästen gerne angenommen wird, zeigt, dass mit dem Bau seinerzeit die richtige Entscheidung getroffen worden war. Mit der jetzigen Baumaßnahme wurde das Problem der fehlenden Lagermög-lichkeiten optimal gelöst.


Einweihung am Freitag

Am morgigen Freitag beginnt um 18 Uhr die kleine Einwei-hungsfeier mit einem Zug der Vereine vom Kirchplatz zum Stadel, angeführt von der Neufanger Blasmusik. Nach der kirchlichen Weihe durch Pater Poddebniak geht es dann zum gemütlichen Teil. Mit Braten aus dem Backofen und vom Grill möchte die Dorfgemeinschaft ihre Gäste verwöhnen. Den Ausklang gibt die Neufanger Blasmusik mit einem Music Event, das gleichzeitig ihr Jahresprogramm abrundet. Die Dorfgemeinschaft Neufang hofft auf viele Gäste.
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