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Beschluss

Meinungswechsel in Wonsees: Jetzt kommt doch ein Hotspot

Nach dem Nein im Vorjahr spricht sich der Gemeinderat Wonsees jetzt doch dafür aus, im Ort ein kostenloses WLAN zu installieren.
Vor wenigen Monaten hatten sich die Wonseeser Gemeinderäte gegen die Installation einen WLAN-Hotspots ausgesprochen. In der ersten Sitzung des neuen Jahres änderten sie nun ihre Meinung. Foto: Archiv
 
Braucht der Markt Wonsees einen WLAN-Hotspot oder nicht? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Gemeinderäte in der jüngsten Sitzung ausgiebig. Unlängst hatte in Kasendorf ein Ortstermin mit einem Techniker stattgefunden. Dort ist die Situation so, dass der Hotspot über den Router im Rathaus laufen kann. Damit würden dann bei Vodafone - zusätzlich zu den Einrichtungskosten - lediglich monatliche Kosten in Höhe von 32 Euro entstehen.

"Ich wüsste nicht, warum das in Kasendorf gehen soll und bei uns nicht", erklärte Bürgermeister Andreas Pöhner und sprach sich für die Einrichtung eines Hotspots aus.

Wenn noch ein zusätzlicher Router aus Datensicherheitsgründen installiert werden müsste, würden weitere monatliche Kosten in Höhe von rund 35 Euro anfallen.


Fördermittel dürften reichen


Mit der Gegenstimme von Thorsten Hübner entschieden sich die Wonseeser Räte, die im vergangenen Jahr schon einmal über die Notwendigkeit eines Hotspots diskutiert hatten und damals noch skeptisch waren, jetzt dafür, die Einrichtung eines solchen Hotspots für den Marktplatz weiterzuverfolgen. Hübner war dagegen, da bereits WLAN in einem Gasthaus vorhanden ist und er dies für ausreichend hielt. "Wir gehen davon aus, dass wir mit den Fördermitteln von 2500 Euro auskommen werden", erklärte der Wonseeser Bürgermeister.

Bei der ersten Sitzung im neuen Jahr beschäftigte sich der Marktgemeinderat Wonsees noch einmal mit dem Bauantrag von Oliver Hacker und Monika Branczyk. Das Paar möchte in Sanspareil ein Einfamilienhaus errichten. Da das Grundstück am Ortsrand liegt, war von den Räten bereits einhellig die Einbeziehungssatzung der Grundstücke in die bebauten Bereiche im Gemeindeteil Großenhül beschlossen worden. Doch jetzt hat das Landratsamt moniert, dass die geplante Garage zu nah an der Kreisstraße liegen würde. Aus diesem Grund wurde der Standort verlegt. Die Wonseeser Räte hatten keine Einwände gegen diese Änderung, sondern gaben erneut grünes Licht für das Vorhaben.


Mehr Geld für Feuerwehren


Mit zwei Haushaltsüberschreitungen beschäftigten sich die Räte bei der örtlichen Prüfung der Jahresrechnung 2015. Für den Bedarf der Feuerwehren war ein Haushaltsansatz von nur 2500 Euro angesetzt gewesen, die tatsächlichen Kosten beliefen sich jedoch auf 10 000 Euro. Andreas Pöhner erklärte, dass der Ansatz generell angepasst werden müsse. Denn Wonsees habe inzwischen zwei Fahrzeuge im Einsatz, auch Schutzausrüstung und Wartung seien teurer geworden.

Außerdem waren die Stromkosten nach einem Anbieterwechsel im Jahr 2015 höher als veranschlagt. Dies lag daran, dass die Abschläge für 2014 zu niedrig bemessen waren. 2015 war dann eine Nachzahlung fällig. "2016 müssten die Ansätze dann wieder stimmen", erklärte der Bürgermeister.
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