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Neue Planungen für Schirradorfs Mitte

Schirradorfs Mitte soll sich in den nächsten Jahren verändern. Die Feuerwehr soll aus ihrem bisherigen Refugium ausgelagert werden, dann wäre der Weg frei f...
 
Schirradorfs Mitte soll sich in den nächsten Jahren verändern. Die Feuerwehr soll aus ihrem bisherigen Refugium ausgelagert werden, dann wäre der Weg frei für ein zukunftsträchtiges Dorfhaus im alten Milchhäusla.
Im zweiten Stockwerk des alten Schirradorfer Schulhauses gibt es einen Gemeinschaftsraum, der für Feierlichkeiten genutzt werden könnte. Aus diesem Grunde wurde der Raum in den 80er Jahren mit sanitären Einrichtungen ausgestattet. Jetzt müsste er saniert werden. "Allerdings wird der Raum schon seit Jahren nicht mehr von Vereinen genutzt. Deshalb wollten wir mit den Schirradorfern sprechen, ob solch eine Sanierung überhaupt sinnvoll ist. Ober ob es vielleicht viel mehr Sinn machen würde, das Milchhäusla - mitten im Ort - zu einem Dorfhaus zu machen und die alte Schule zu verkaufen", schickte Bürgermeister Andreas Pöhner bei der Teilbürgerversammlung im Gasthaus Erlmann voraus.
Das Milchhäusla liegt mitten im Ort. Es grenzt direkt an das Feuerwehrhaus an. Allerdings müsste das Milchhäusla mit Toiletten ausgestattet werden. Auch eine Außentreppe müsste montiert werden. Um aber wirklich eine sinnvolle Nutzung möglich zu machen, wäre eine Generalsanierung, die mindestens 300 000 Euro kosten würde, nötig. Denn auch die Dämmung müsste modernisiert werden, ebenso das Dach.
Gemeinsam mit rund 40 Schirradorfer Bürgern diskutierte Bürgermeister Andreas Pöhner ausgiebig über die verschiedenen Möglichkeiten. Ist es sinnvoll, sich räumlich sehr zu beengen oder setzt man auf eine größere, wenn auch langfristigere Lösung - war die Frage des Abends.
Quintessenz der Zusammenkunft war: Auch das Feuerwehrhaus ist bereits am Ende der Kapazitäten angelangt. Schon jetzt bräuchte die Feuerwehr mehr Lagerkapazitäten. Aus diesem Grunde sei es sinnvoll, die Feuerwehr mittelfristig andernorts unterzubringen. "Wir haben schon ein Grundstück im Auge", zog Bürgermeister Andreas Pöhner ein Fazit.
In einem ersten Schritt soll das Milchhäusla mit einer Außentreppe versehen werden. Auch Toiletten sollen eingebaut werden. "Man muss die Maßnahme allerdings so planen, dass sie auch dauerhaft Bestand hat. Denn natürlich können wir jetzt nicht irgendwas bauen, was dann in wenigen Jahren wieder im Weg ist", betonte der Wonseeser Bürgermeister. Innerhalb der nächsten fünf Jahre können dann die Planungen, die Feuerwehr auszulagern, weiter präzisiert werden.
Und in einem zweiten Schritt könnte dann ein neues Konzept für ein Dorfhaus erstellt werden. "Ich kann natürlich noch nichts versprechen. Man muss immer sehen, wie wir die Maßnahmen finanziell schultern", sagte Bürgermeister Andreas Pöhner, zeigte sich aber zuversichtlich, langfristig beide Maßnahmen in Angriff nehmen zu können.
Das alte Schulhaus in Schirradorf erfreut sich bei Kaufwilligen großer Beliebtheit. "Wir sind guter Dinge, dass wir die alte Schule in diesem Jahr veräußern können. Als Verkaufspreis stehen 52 000 Euro im Raum", erklärte Pöhner.
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