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Einweihung

"Kürbisigel" im schmucken Domizil

Die Altendorfer Kindertagesstätte verfügt nach einem Jahr Bauzeit über neue Räumlichkeiten.
ie neuen Gruppenräume der "Kürbisigel" passen sich harmonisch an das Bestandsgebäude an. Ein Unterschied zwischen Alt- und Neubau ist eigentlich nicht zu erkennen. Fotos:  Andrea Spölein
 
Erst 2013 ist die neue fünfgruppige Altendorfer Kindertagesstätte "Kürbisland" in Betrieb gegangen. Jedoch ist man damit auch sehr schnell an seine Kapazitätsgrenzen gekommen. Schon nach drei Jahren war klar, dass eine weitere Gruppe notwendig wird, um der Nachfrage nach Krippen- bzw. Kindergartenplätzen gerecht zu werden.
Nach knapp einem Jahr Bauzeit konnten nun die "Kürbisigel" nun ihr neues Domizil beziehen. Mit einer kleinen Feier hat man die Fertigstellung der neuen Räumlichkeiten gebührend gefeiert. Den kirchlichen Segen spendeten Pfarrerin Mirjam Elsel und Pfarrer Günther Seel. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von den Kindern der Einrichtung mit ihren Erziehern.
Karin Bengelstorff, die Leiterin der Kindertagesstätte und erfahren mit Baubetrieb in der Einrichtung, dankte allen Beteiligten für die unkomplizierte und ergebnisorientierte Durchführung der Baumaßnahme. Sie sprach von der Notwendigkeit der neuen Gruppe, die mithelfe, den Betreuungsschlüssel zu verbessern und "Spitzenzeiten" besser abfangen zu können.
Altendorfs Bürgermeister Karl-Heinz Wagner (CSU) erinnerte in seinem Grußwort an die Notwendigkeit einer gut aufgestellten Kinderbetreuung als wichtigen Standortfaktor für eine Kommune. Die Nachfrage nach Kindertagesplätzen zeige auch, das Altendorf nicht zu den "überalterten Gemeinden" gehöre und junge Familien gerne hierher zögen.
Die "Kürbisigel" sind eine altersgeöffnete und integrative Gruppe, die Kinder schon ab zweieinhalb Jahren aufnimmt. Von den 25 Plätzen sind bereits 21 belegt. Es wurde damit eine zusätzliche Raumfläche von 120 Quadratmetern geschaffen, so dass sich die Gesamtnutzfläche der Kindertagesstätte nun auf fast 1200 Quadratmetern erweitert hat. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 390 000 Euro, die mit rund 50 000 Euro aus FAG-Mitteln bezuschusst wurden.
Der verantwortliche Architekt Werner Dresel dankte dem Team der Kindertagesstätte, welches sich intensiv mit in den Planungs- und Ausführungsprozess eingebracht habe. Sein besonderer Dank galt den 22 beteiligten Firmen für die termingerechten Leistungen in Planung und Ausführung. Ein großes Lob sprach er auch dem Altendorfer Bauhof mit seinem Leiter Johannes Först aus. Von diesem waren die kompletten Außenanlagen hergestellt worden.


Natürliche Symbiose

Die neue Gruppe entspricht in ihrer Bauweise natürlich dem bestehenden Gebäude. So wurde der südliche Gebäudetrakt, d.h. die Krippengruppen, um einen gleichgroßen Gruppenanbau nach Osten verlängert. Auch die Fassade wurde in der gleichen Art wie der Bestand erweitert. Für die Farbgebung der neuen Gruppe der "Kürbisigel" wurde der Violettton der Fassade übernommen, so dass sich jetzt alle sechs Farben der Fassade in den sechs Gruppen widerspiegeln. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man meinen, dass der Anbau schon immer da gewesen wäre. Mit dieser Standort-Wahl konnte auch der weitläufige Garten der Kindertagesstätte erhalten bleiben.
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