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Gemeinderat 

Impulse für dörfliches Leben

Das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept Regnitz-Aisch wird gebilligt.
Karl-Heinz Wagner
 
Die Gemeinden Altendorf, Buttenheim, Eggolsheim und Hallerndorf haben sich bereits im Juli 2015 zur Arbeitsgemeinschaft "Integrierte Ländliche Entwicklung Regnitz-Aisch (ILE)" zusammengeschlossen. Nach zahlreichen Veranstaltungen, Expertenrunden und Foren wurde nun ein einsprechendes Entwicklungskonzept (ILEK) erstellt.
Das Handlungskonzept analysiert den Ist-Zustand der vier beteiligten Kommunen. Daraus haben sich Handlungsempfehlungen aus den einzelnen Handlungsfeldern ergeben. Das Konzept zeigt aber auch vorhandene Potenziale auf und kann beziehungsweise soll neue Impulse für das dörfliche Leben, für die Kulturlandschaft, für die Infrastruktur, die Grund- und Nahversorgung oder das kulturelle Leben geben.
Ziel ist es, relevante ökumenische, ökologische oder soziale Projekte in den Kommunen umzusetzen. Dies muss gemeindeübergreifend realisiert werden, um so die beteiligten Gemeinden bzw. das gesamte ILE-Gebiet "zukunftsorientiert und lebenswert zu gestalten".
Durch das interkommunale Handeln werden bei der Realisierung von Projekten höhere Fördersätze gewährt. Das gilt bereits für das gemeinsame Hochwasserschutzkonzept der Gemeinden Buttenheim und Altendorf. Dieses wird als ILE-Maßnahme über das Amt für Ländliche Entwicklung gefördert. Weitere Maßnahmen sind die Errichtung des Wirtschaftsweges Buttenheim-Unterstürmig und der Anschluss des Fahrradweges von Seußling nach Trailsdorf.


Allianzmanager kommt

Der Altendorfer Gemeinderat billigte das vom Büro für Städtebau Bamberg, dem Büro Planwerk Nürnberg und dem Büro Team 4 Nürnberg angefertigte "Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept" einstimmig.
Um die erarbeiteten Projekte und Maßnahmen umzusetzen, ist die Einrichtung eines Allianzmanagements unerlässlich. Die Hauptaufgaben des Allianzmanagements reichen von der Vernetzung der verschiedenen Akteure, über die Abwicklung des Tagesgeschäfts, bis hin zur Vorbereitung von Entscheidungen für kommunale Gremien und zur Innen- und Außendarstellung des Allianzgebietes mit einer Etablierung geeigneter Kommunikationsinstrumente.
Aufgrund der Fülle von Aufgaben sollte das Allianzmanagement den Umfang einer vollen Stelle haben. Die Lohnkosten sind gedeckelt. Es wird darüber hinaus eine Bewerberin bzw. ein Bewerber gesucht, der schon über praktische Erfahrung in diesem Bereich verfügt. Die Kosten hierfür werden zu 75 Prozent über das Amt für Ländliche Entwicklung gefördert. Die restlichen 25 Prozent sind der Eigenanteil der betroffenen Kommunen, was sich pro Gemeinde im Rahmen von 5000 bis 10 000 Euro belaufen wird.


Stellenausschreibung

Eine entsprechende Stellenausschreibung erfolgt durch das Planungsbüro und das Amt für Ländliche Entwicklung entscheidet mit über die Einstellung. Die Stelle des Allianzmanagers wird vorerst auf sieben Jahre zur Umsetzung des Konzeptes und der daraus entstehenden Projekte befristet sein. Nach eingehender Diskussion billigte der Gemeinderat bei einer Gegenstimme die Einführung eine ILEK-Managements. Die Anstellung erfolgt über eine noch zu gründende Rechtsform der ILE Regnitz-Aisch, nicht durch eine einzelne Gemeinde.
Altendorfer Bürgermeister Karl-Heinz Wagner (CSU) erinnerte daran, dass die in den verschiedenen Veranstaltungen herausgearbeiteten Defizite im Bereich Infrastruktur im Gemeindegebiet durch das ILEK-Management bearbeitete werden sollen. Die dafür erarbeiteten Gegenstrategien müssen natürlich dann immer erst vom Gemeinderat beschlossen werden.
Karl-Heinz Wagner könnte sich vorstellen, dafür ein Büro in der Alten Schule einzurichten. Die Heizungsanlage werde ohnehin erneuert. Darüber hinaus müssen Strom- und Wasseranschluss saniert beziehungsweise eventuell Fenster ausgetauscht werden. Ein Glasfaseranschluss ist vorgesehen.


Suche nach Räumlichkeiten

Gemeinderat Reinhold Göller (CSU) befürwortete Altendorf als Sitz des ILE-Managers. Sein Vorschlag wäre, das Büro räumlich in den Verwaltungsbetrieb des Rathauses mit einzubinden. Bis zur nächsten Gemeinderatssitzung soll eine geeignete Räumlichkeit gefunden werden.
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