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Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft": Harsdorf holt Gold

Harsdorf ist ein Golddorf. Die Gemeinde gehört mit Heidelheim (Selb), Issigau und Oberleiterbach (Markt Zapfendorf) zu den vier großen Gewinnern des Bezirks...
Die Bewertungskommission bei ihrer Tour durch Harsdorf. Mit im Bild Bürgermeister Günther Hübner (Zweiter von rechts).  Foto: Werner Reißaus
 
Harsdorf ist ein Golddorf. Die Gemeinde gehört mit Heidelheim (Selb), Issigau und Oberleiterbach (Markt Zapfendorf) zu den vier großen Gewinnern des Bezirksentscheids "Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden".
Die Bewertungskommission war nach ihrer dreistündigen Besichtigungsrunde begeistert. "Am bisher Erreichten wurde konsequent weitergearbeitet und mit der Schaffung des Gesundheitsbahnhofes ein bedeutender Schritt in die soziale Zukunft gemacht. Die Vereine mit ihrer Kinder- und Jugendarbeit leisten Herausragendes", hieß es in der Bewertung. Dort steht weiter: "In seiner traditionellen Baukultur ist der historische Ortskern lebendig und vital erhalten. Das neue Bauen verbindet sich harmonisch mit der vorhandenen Bausubstanz."
Bürgermeister Günther Hübner und einige Bürger hatten die Kommission auf ihrer 2,7 Kilometer langen Runde durch das Dorf begleitet. Alles war perfekt vorbereitet. Die Kommission unter Leitung von Landwirtschaftsoberrat Nikolai Kendzia vom Gartenbauzentrum Bayern Nord war beeindruckt.
Günther Hübner, der auch Landrat Klaus Peter Söllner und dessen Stellvertreter Dieter Schaar begrüßen konnte, bezeichnete die Schaffung des Festplatzes als großen Segen. Er sei durch die Dorferneuerung ermöglicht worden.


Ausgezeichnete Entwicklung

Landrat Söllner sprach von einer hervorragenden Entwicklung der Gemeinde. Er ging auf die gelungene Dorferneuerung ein, sprach die Kinder- und Jugendeinrichtungen und den Gesundheitsbahnhof an. Zudem seien die Vereine sehr aktiv.
Eines wurde bei der Präsentation ganz deutlich: Die Harsdorfer haben es verstanden, das Engagement der Bürger und herausragende Ideen und Projekte wie den Gesundheitsbahnhof für die zukunftsfähige Entwicklung von Harsdorf herauszustellen.
Ziel des Wettbewerbs ist es auch, die Menschen dazu zu bewegen, die Zukunft ihrer Dörfer mit zu gestalten. Von Bedeutung sind nicht nur das Erscheinungsbild von Dorf und Landschaft, sondern auch die Wirtschaftskraft. Herausgehoben wurden in Harsdorf etwa die Mälzerei Schütz in der Zettmeiseler Straße oder auch das Jungunternehmen "robotif", das auf dem Sektor der Wartung von Industrierobotern tätig und mittlerweile größter Arbeitgeber ist. Auch soziale und kulturelle Aktivitäten wurden gewürdigt.
In einem mehrseitigen "Dorfbericht", den Bürgermeister Hübner erstellt hatte, wurden nicht nur die Entwicklungskonzepte und wirtschaftlichen Initiativen erläutert, sondern auch die Baugestaltung und Bauentwicklung, die Grüngestaltung und die Grünentwicklung. Es wurde dass "Dorf in der Landschaft" präsentiert.
Festplatz, Kirchenrenovierung, "Naturkräuterschmiede", der Garten des Obst- und Gartenbauvereins, die Mälzerei Schütz mit der eigenen Stromerzeugung, die Kindertagesstätte mit ihrem neuen Betreuungskonzept und der Gesundheitsbahnhof wurden vorgestellt. Altbürgermeister Alfred Baumgärtner würdigte die Seniorenarbeit in der Gemeinde und machte deutlich, wie auf den demografischen Wandel reagiert wird.
Auch mit dem Gemeindezentrum "Zur Tanne" konnte Harsdorf punkten. Die TSV-Theatergruppe hatte eigens einen Probenauftritt inszeniert. Vorgestellt wurden auch die Umbaupläne mit der Revitalisierung des ehemaligen Bräuhauses.
Es war ein Gesamtpaket, das die Jury überzeugt hat: Harsdorf bekommt die Goldmedaille.
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