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Kontroverse Debatte um vier Bäume

Die Freude über die Goldmedaille im Bezirkswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" ist im Gemeinderat getrübt. Als es in der Sitzung am Dienstagabend um...
 
Die Freude über die Goldmedaille im Bezirkswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" ist im Gemeinderat getrübt. Als es in der Sitzung am Dienstagabend um die Frage ging, was mit Blick auf den Landeswettbewerb 2018 im Dorf noch verbessert werden könnte, schieden sich die Geister.
Konkret ging es um den Vorschlag von Bürgermeister Günther Hübner (CSU), am gemeindlichen Festplatz eine weitere Eingrünung vorzunehmen, sprich Bäume zu pflanzen. Das Gemeindeoberhaupt musste sich von allen Fraktionen deutliche Worte der Kritik anhören.


Anregungen der Jury

Hübner erläuterte dem Gremium die Anregungen der Bezirks-Jury. So sollten die ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen und die Maßnahmen zum Hochwasserschutz im Bereich des Haselbaches in Zukunft noch besser dargestellt und der Panoramablick von Oberlohe in Richtung Harsdorf stärker vervorgehoben werden.
Der Vorschlag, das neue Toilettengebäude an der "Tanne" mit Holz zu verkleiden, fand allerdings keine Zustimmung. Umgesetzt werden soll dagegen die Anregung, im Friedhof weitere Anpflanzungen vorzunehmen und die restlichen Teerflächen zu beseitigen.
Für den Vorschlag, am Festplatz weitere vier Bäume zu pflanzen, erntete der Bürgermeister aber wenig Zustimmung. Die Argumente der Gegner waren mehr als deutlich. Man habe doch keinen Festplatz geschaffen, um darauf Bäume zu pflanzen, sagte Helmut Hofmann (CSU). Und Manfred Zapf (CSU) setzte noch eins drauf: "Wir haben einen Bolz- und Festplatz gebaut und keinen Biergarten." Eine Baumpflanzung wäre für ihn ein Schildbürgerstreich.
Lediglich Hermann Hofmann (FW) unterstützte den Bürgermeister: "Von Vollpflanzen kann keine Rede sein, wir schaffen damit auch Lebensräume. Es gibt für mich nichts, was dagegen spricht. Auch die Anlieger sind dafür, wir haben auch schon viele Baumspenden." Sein Fraktionskollege Thomas Böhner machte den Vorschlag, mit den Spenden zunächst die schadhaften Bäume in den Wohnsiedlungen auszuwechseln, bevor man eine neue Anlage schaffe.
Ob der von Günther Hübner angeregte Ortstermin das "Eis" brechen wird, bleibt abzuwarten.
Die Goldmedaille soll am 26. November in der Kulmbacher Dr.-Stammberger-Halle überreicht werden. Rei.
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