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Sitzung

Unkraut auf öffentlichen Flächen in Rugendorf erregt Unmut

Der Rugendorfer Gemeinderat freut sich über die Instandsetzung der Kneippanlage, ärgert sich jedoch über ungepflegte Stellen im Ort.
Instandgesetzt hat der Rugendorfer Bauhof im Lauf des Jahres die Kneippanlage am Badeweiher. Völlig neu installiert wurde dabei das Arm-Becken. Foto: Klaus Klaschka
 
Ein Lob an den Bauhof sprach Zweiter Bürgermeister Fritz Rösch als Sitzungsleiter in der jüngsten Zusammenkunft des Gemeinderats aus. Die fleißigen Mitarbeiter hatten im Lauf des Jahres die Kneippanlage am Badeweiher Stück für Stück instandgesetzt. Sie haben die Geländer erneuert und zuletzt das Armbecken - bisher ein ausgehöhlter Baumstamm - völlig neu gebaut.

Dies veranlasste Martin Hohlweg zu der Frage, warum man denn nicht auch gleich die Hecke an der Straße gestutzt habe. Elisabeth Schmidt-Hofmann sah sich dadurch veranlasst, auf das Gebäude mit der Arztpraxis zu blicken, an dem das Unkraut inzwischen recht üppig gedeihe. Überhaupt gebe es im Ort inzwischen eine Reihe von ungepflegten Stellen, was Manfred Pöhlmann die zustimmende Bemerkung entlockte: "Ja, heuer ist ein gutes Unkrautjahr."


Ortsbegehung angeregt


Mit ihrem Vorschlag, eine Ortsbesichtigung unter diesem Blickwinkel vorzunehmen, erntete Schmidt-Hofmann ein Kopfnicken der anderen Gemeinderäte, ebenso für ihre weitere Anregung, einmal zu überlegen, ob man bei Bedarf die Grünpflege extern vergeben sollte, wenn der Bauhof dies nicht selbst schaffe.

Zu viel Licht ins Schlafzimmer des Anwesens 56 brachte die Ortsbeleuchtung in der Stichstraße zu den Anwesen 54 bis 57 in Losau. Außerdem stand die hintere der beiden Laternen nicht auf öffentlichem Grund, sondern über einen Meter weit im betroffenen Privatgrundstück. Im Zug der Erdverkabelung und der Verlegung von Internetkabeln hatten die Eigentümer verlangt, die Leuchte von ihrem Grund zu entfernen. Diesem Wunsch hatte der Gemeinderat im August entsprochen.


Ortstermin wegen einer Straßenlaterne


Weil aber die Versetzung auf die andere Straßenseite die Situation nicht verändert hätte, beschloss der Gemeinderat, sie ersatzlos zu streichen. Die Laterne ist inzwischen weg. Jetzt aber ist für andere Anwohner zu wenig Licht. Der Gemeinderat sah sich die Situation am Montagabend deshalb vor Ort an.

Dass die anfangs überlegte Versetzung auf die andere Straßenseite keine Lösung gewesen wäre, konnte der Gemeinderat nachvollziehen. Sie hätte die Garageneinfahrt des Anwesens 55 behindert und auch die zu einem möglichen späteren Stellplatz von Nummer 57 gleich daneben. Die Stichstraße ist schmal und eigentlich nur einspurig befahrbar. Auf die Diskussion mit den Anwohnern ließ sich das Gremium nicht ein.

Nach einstündiger Inaugenscheinnahme und Verhandlung schlug Chefdiplomat Fritz Rösch eine Kompromisslösung vor. Die Laterne kommt nun doch auf die andere Straßenseite vor das Anwesen Nummer 57, aber gut acht Meter weiter hinten als vorher.


Eingeschränktes Halteverbot kommt


In der vorangegangenen Sitzung hatte der Gemeinderat vorsorglich beschlossen, dass im Zuge der Grabungsarbeiten in der Straße ein Stromkabel auf die andere Seite mitverlegt wird - für den Fall, dass später doch einmal mehr Licht gebraucht wird. Der exakte neue Standort wird den Eigentümern des Anwesens 57 zur Zustimmungvorgelegt. Außerdem beschloss das Gremium noch, für die gesamte Stichstraße ein eingeschränktes Halteverbot zu erlassen.

Der Austausch des defekten Unterflurhyrant in der Nähe des Anwesens Eisenwind 2 kostet der Gemeinde 5236,80 Euro.
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